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Pulverlack, Pulverbeschichtung
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Die Anwendung von Pulverlack ist bereits
seit langer Zeit bekannt. In Europa wagte Tigerwerk im
Jahr 1968 als eines der ersten Unternehmen den Einstieg
in die Pulverlack-Technologie:
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Das Prinzip der elektrostatischen
Pulverbeschichtung beruht darauf, dass sich
entgegengesetzt geladene Teilchen anziehen. Während des
Sprühvorganges erhält das Farbpulver eine elektrische Aufladung; durch
diese werden die mit Förderluft beschleunigten
Pulverpartikel vom (geerdeten) Werkstück angezogen und
bleiben darauf elektrostatisch "kleben".
Anschließend wird das Pulver bei Temperaturen zwischen 140 und 200° C zu
einer homogenen Kunststoffschicht (Duroplast)
verschmolzen. Details s.
Tiger Drylac Pulverbeschichtung.
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Pulverlacke haben den wesentlichen
Vorteil, dass sie lösungsmittelfrei sind (Lacke auf
Lösungsmittel-Basis enthalten etwa 40% Lösungsmittel,
welche bei der Trocknung als "Abfall"
verdunsten). Beim Pulverlackieren wird das Material zu 98,5%
genutzt; nur ca.1,5% gehen als
"Overspray" daneben und können z.T. durch
Rückgewinnungseinrichtungen wieder in den
Pulverkreislauf eingebracht werden.
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Weitere Vorteile der Pulverlackierung: keine Grundierung nötig
- gleichmäßige Schichtdicke
- keine Läufer oder Tropfen, gute Kantenabdeckung
- hohe Chemikalienbeständigkeit, Abriebfestigkeit und
Korrosionsschutz.
Die Pulverbeschichtung eignet sich auch
für nicht-metallische Werkstoffe, wie z.B. MDF-Platten. Damit ergeben sich viele Design-Möglichkeiten, die erst mit Pulverlack
realisiert werden können.
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