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Zellulosedämmung - Altpapier-Innendämmung

Clima-Super Zellulosedämmung

Zellulosedämmstoff, Wärmedämmung aus Zellulose, Bodendämmung, Hohlraumdämmung, Innendämmung

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Zellulosedämmung
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Ressourcen u.
Energie sparen
Nachwachsende
Rohstoffe
letzte Änderung: 03.12.2017

Ökologische Wärmedämmung aus Zellulose (Zeitungspapier)


Wärmedämmung im Hausbau kann mit vielen Materialien erzielt werden. Eine ökologische Ressource mit geringen Kosten stellt Papier dar, welches aus alten Zeitungen gewonnen wird. Der organische Dämmstoff besteht somit im wesentlichen aus Zellulose.

  Wärmedämmung aus Zellulose

 

 

Zellulosedämmung - auch für Heimwerker

Die Wärmedämmung aus recycliertem Zeitungspapier - Zellulosedämmung - wird durch ein spezielles Aufbereitungsverfahren (Auffasern zu Flocken) hergestellt. Die Produktion erfolgt im Ökopark im steirischen Hartberg (Fa. CPH/Cellulose Produktion). Um der Wärmedämmung auf Zellulosebasis die nötige Brandsicherheit (Brandklasse B2) zu verleihen werden Borate oder Phosphaten beigemengt.

Die → Verarbeitung als Dämmstoff ist auch für Heimwerker möglich. Sie erfolgt entweder durch loses Schütten zwischen den Polsterhölzern, oder durch Einblasen ("Einblasdämmung") in die Hohlräume von Wand oder Dachschräge. Als Fussboden-Dämmung zeichnet sich die Zellulose-Dämmschüttung durch hohe Trittschall-Absorption aus (s.a. → Fussbodenaufbau).

 
 

Weitere Vorteile der Zellulosedämmung: Biologisch abbaubar, kapillaraktiv, hervorragende  Wärmedämmung im Winter und angenehmes Raumklima im Sommer. Das Dämmmaterial ist nicht toxisch, enthält keinerlei bedenkliche Stoffe oder Zusätze und fühlt sich wollig weich und warm an.

Zellulosedämmstoff Herstellung

Dämmen mit Zellulose bedeutet auch Schonung von natürlichen Ressourcen. Neben der Herstellung aus Altpapier (Recycling) hat auch die Wiederverwertbarkeit gute wirtschaftliche Aspekte. Das Material kann abgesaugt und beim nächsten Bau als Wärmedämmung wieder eingeblasen werden. Damit ist für den Zellulose-Werkstoff eine hohe Ressourcenproduktivität gegeben.

  Zellulosedämmstoff Herstellung  
  Zellulosedämmung aufspritzen  

Schalldämmung: aufspritzbare Zellulose-Akustikbeschichtung

Zellulose kann auch als Beschichtung aufgespritzt werden. Die rohe bzw. recyclierte Faser wird mit Wasser und Bindemittel gebunden, und bildet nach dem Abtrocknen eine schallschluckende Struktur.

Die aufgetragene Zelluloseschicht ist als Schallabsorber bzw. Schalldämmung somit auch gut zur Verbesserung der gesamten Raumakustik geeignet. Zusätzlich ist eine Gestaltung der Oberfläche in verschiedenen Farben und Formen möglich. Die Akustikbeschichtung kann auf beinahe jeden alle Untergrund aufgebracht werden und passt sich auch an Unebenheiten und Untergrundformen gut an.

 

Zu den → Details über Zellulose aufspritzen

Design und Zellulose-Dämmung

Die Struktur der aufgespritzten Zellulose-Akustik-Dämmung ähnelt einem Teppich. Mit ihrer dekorativen Oberfläche ist diese Methode sowohl bei Neubauten als auch zur Renovierung alter Bausubstanz gut einsetzbar. Die Beschichtung kann in verschiedenen Farben aufgebracht werden; zudem ist durch gezielte Dosierung des Klebers beim Aufspritzen der eine kreative Variierung der Oberflächenhärte möglich.

Recycling und Wiederverwertung spart Kosten

Neue Produkte aus alten Sachen? Wer sich nicht von seinen alten Sachen trennen kann ist noch lange kein „looser“. Die Kunst besteht darin, die wirklichen Werte im Abfall zu erkennen. So wurde z.B. Hochofenschlacke - ein Nebenprodukt der Hüttenindustrie - gelegentlich mit Abfall verwechselt. Bis man erkannte, dass dieser Rohstoff ein hervorragendes Ausgangsmaterial für die Zementindustrie darstellt.

Aber auch die ganze Palette von Wärme-Dämmstoffen, z.B. aus Styropor-Abfall, Altpapier oder Abfallprodukten der Holzindustrie zeigt, dass die Wiederverwertung von Rohstoffen ein wirtschaftlich höchst interessantes Thema ist.

Dazu kommen noch neue Recycling-Bereiche, wie z.B. das Wiederbefüllen von Tintenpatronen und Farbträgern für Kopiergeräte, Drucker und Faxgeräte. Oder auch die Wiederaufbereitung von Traktoren, Staplern oder anderen Nutzfahrzeugen, bis hin zur Instandsetzung von Fenstern und Türen. Denn nicht immer ist das, was neu ist, unbedingt besser.