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Zellulosedämmung - Altpapier-Innendämmung

Clima-Super Zellulosedämmung

Zellulosedämmstoff, Wärmedämmung aus Zellulose, Bodendämmung, Hohlraumdämmung, Innendämmung

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Zellulosedämmung
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Ressourcen u.
Energie sparen
Nachwachsende
Rohstoffe
letzte Änderung: 04.02.2017

Ökologische Wärmedämmung aus Zellulose (Zeitungspapier)


Wärmedämmung im Hausbau kann mit vielen Materialien erzielt werden - ökologisch z.B. aus Papier, welches aus "alten Zeitungen" gewonnen wird. Der Werkstoff ist Zellulose.

  Zellulose-Wärmedämmung

 

 

Zellulosedämmung

Der Dämmstoff aus recycliertem Zeitungspapier - Zellulosedämmung - wird durch ein spezielles Aufbereitungsverfahren (Auffasern zu Flocken) hergestellt. Die Produktion erfolgt im Ökopark im steirischen Hartberg (Fa. CPH/Cellulose Produktion). Um der Wärmedämmung aus Zellulose die nötige Brandsicherheit (Brandklasse B2) zu verleihen erfolgt eine Beimengung von Boraten oder Phosphaten.

Die → Verarbeitung als Dämmstoff ist auch für Heimwerker möglich. Sie erfolgt entweder durch loses Schütten zwischen den Polsterhölzern, oder durch Einblasen ("Einblasdämmung") in die Hohlräume von Wand oder Dachschräge. Als Fussboden-Dämmung zeichnet sich die Zellulose-Dämmschüttung durch hohe Trittschall-Absorption aus (s.a. → Fussbodenaufbau).

 
 

Weitere Vorteile der Zellulosedämmung: Biologisch abbaubar, kapillaraktiv, gute Wärmedämmung im Winter und angenehmes Raumklima im Sommer.

Das Dämmmaterial ist nicht toxisch, enthält keinerlei bedenkliche Stoffe oder Zusätze und fühlt sich wollig weich und warm an. Es wirkt nicht hautreizend oder aggressiv. Zu den → technischen Eigenschaften

Zellulosedämmstoff Herstellung

Durch die Herstellung aus Altpapier (Recycling) und die Wiederverwertbarkeit (das Material kann abgesaugt und beim nächsten Bau als Wärmedämmung wieder eingeblasen werden) liegt für den Zellulose-Werkstoff eine hohe Ressourcenproduktivität vor.

  Zellulosedämmstoff Herstellung  
  Zellulosedämmung aufspritzen  

Schalldämmung: aufspritzbare Zellulose-Akustikbeschichtung

Zellulose kann auch als Beschichtung aufgespritzt werden. Die rohe bzw. recyclierte Zellulosefaser wird mit Wasser und Bindemittel gebunden, und bildet nach dem Abtrocknen eine schallschluckende Struktur.

Die aufgetragene Zelluloseschicht ist als Schallabsorber / Schalldämmung zur Verbesserung der Raumakustik geeignet. Zusätzlich ist eine Gestaltung der Oberflächengestaltung in verschiedenen Farben und Formen möglich. Die Akustikbeschichtung kann auf beinahe jeden alle Untergrund aufgebracht werden und passt sich auch an Unebenheiten und Untergrundformen gut an.

 

Zu den → Details über Zellulose aufspritzen

Design und Zellulose-Dämmung

Die Struktur der aufgespritzten Zellulose-Akustik-Dämmung ähnelt einem Teppich. Mit ihrer dekorativen Oberfläche ist diese Methode sowohl bei Neubauten als auch zur Renovierung alter Bausubstanz gut einsetzbar. Die Beschichtung kann in verschiedenen Farben aufgebracht werden; zudem ist durch gezielte Dosierung des Klebers beim Aufspritzen der Zellulosedämmung eine Variierung der Oberflächenhärte möglich.

Recycling - Abfall, das Gold der Zukunft

Neue Produkte aus alten Sachen? Wer sich nicht von seinen alten Sachen trennen kann ist noch lange kein „looser“. Die Kunst besteht darin, die wirklichen Werte im Abfall zu erkennen. So wurde z.B. Hochofenschlacke - ein Nebenprodukt der Hüttenindustrie - gelegentlich mit Abfall verwechselt. Bis man erkannte, dass dieser Rohstoff ein hervorragendes Ausgangsmaterial für die Zementindustrie darstellt.

Aber auch die ganze Palette von Wärme-Dämmstoffen, z.B. aus Styropor-Abfall, Altpapier oder Abfallprodukten der Holzindustrie zeigt, dass die Wiederverwertung von Rohstoffen ein wirtschaftlich höchst interessantes Thema ist.

Dazu kommen noch neue Recycling-Bereiche, wie z.B. das Wiederbefüllen von Tintenpatronen und Farbträgern für Kopiergeräte, Drucker und Faxgeräte. Oder auch die Wiederaufbereitung von Traktoren, Staplern oder anderen Nutzfahrzeugen, bis hin zur Instandsetzung von Fenstern und Türen. Denn nicht immer ist das, was neu ist, unbedingt besser.