Eine Initiative für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Arcus Lösungsmittel Recycling GmbH

Philipsstraße 48
A - 8301 Lebring bei Graz

Lösungsmittel / Lösemittel-Aufbereitung, Altlösungsmittel-Verwertung

Näheres zum Produkt "Lösemittel-Wiederaufbereitung":
hier weiter zum Hersteller Kontakt zum Hersteller Tel./Fax
Tel.: +43 (0) 3182 / 44 17, 0664/43 53 970
Fax: +43 (0) 316 / 49 11 77
Lösungsmittel Recycling
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Ressourcen u.
Energie sparen
Nachwachsende
Rohstoffe
letzte Änderung: 21.11.2016

Lösemittel-Wiederaufbereitung (Nitroverdünnung, Aceton, MEK usw.)

Lösemittel werden vorwiegend in der Oberflächentechnik (Lackierung, Beschichtung, Oberflächen-Entfettung, Kleben usw.) eingesetzt. Aber auch bei vielen anderen industriellen Prozessen (Chip-Herstellung, Elektronik, Druckerei, Fotolabor, Labor-Technik usw.) sind sie zur Reinigung, Verdünnung oder für andere chemische Prozesse nötig.

Aufbereitung statt Entsorgung

Nach ihrer Verwendung werden diese Chemikalien meist als "Gefahrenstoffe" bzw. als "gefährlicher Abfall" eingestuft und einer Lösungsmittel-Entsorgung zugeführt. Aus Gründen einer vermeintlichen Wirtschaftlichkeit entschließt man sich dann oft zu einer Lösemittel-Verbrennung. "Vorteil": diese Art der Entsorgung wird gelegentlich der CO2-Bilanz beim Entsorger gutgeschrieben.

Zum Lösungsmittelrecycling von → ARCUS

  Lösungsmittel-Aufbereitung  

Dabei ist es möglich, verunreinigte Lösemittel bzw. verschmutze Reinigungsmittel wieder zu verwerten und sie aufbereiten. In der Aufbereitungsanlage von Arcus können verunreinigte Lösungsmittel Destillation wieder aufbereitet werden, wobei der Reinheitsgrad dann jenem der Original-Chemikalien entspricht.

Die Aufbereitung / Reinigung von Lösungsmitteln bringt nicht nur eine Einsparung an Rohmaterial und Entsorgungskosten - sie trägt auch als Kreislaufwirtschaft zu einer Reduzierung von Umweltbelastungen und zu einer Erhöhung der Ressourcenproduktivität bei. Nicht zuletzt wird vermieden, dass wertvolle Ressourcen als "gefährliche Abfälle" entsorgt werden müssen.

 
 

Oft zeigen sich auch bei einer Betriebsprüfung (z.B. Autolackierung, Druckerei etc.) Probleme bei der Lösungsmittelbilanz: die Lösemittel-Emission (z.B. Nitroverdünnung, Aceton etc. ) ist zu hoch; hier gilt es die Verlustquellen zu finden.

Zur -> Leistungsübersicht von ARCUS

  • ARCUS übernimmt die gesamte Logistik.
  • organisiert den Transport und beschafft die nötigen Papiere.
  • wenn Sie ein Lösungsmittel von ARCUS recyceln lassen, erhalten Sie genau Ihr gereinigtes Lösungsmittel zurück.
  • und entsorgt für Sie auch Ihre gefährlichen Abfälle.
  Lösungsmittel Entsorgung  

Lösungsmittel, die sich zum Recyceln / Wiederaufbereiten eignen:

  • Lösungsmittel, die in der Oberflächentechnologie eingesetzt werden, wie zum Beispiel: Lacke, Beschichtungen, Oberflächenentfetter, Kleber, usw.
  • Lösemittel, die bei anderen industriellen Prozessen eingesetzt werden, wie: in der Chip-Herstellung, der Elektronik, im Fotolabor, in der Labor-Technik, usw.

Liste der für die Aufbereitung geeigneten Chemikalien:

  •     Aceton
  •     Methylisobutylketon
  •     Tetrafluor-1-propanol
  •     Metylethylketon
  •     Diacetonalkohol
  •     Dichlormethan
  •     usw.

Lösungsmittelverordnung 2005

Neue Vorschriften für das Inverkehrbringen von Farben und Lacken ab 1.1. 2007
(Quelle: wko.at)

Ab 1.1.2007 gelten neue Regelungen der Lösungsmittelverordnung 2005 (LMV 2005). Sie verbieten das Inverkehrsetzen von bestimmten Farben, Lacken und Produkten für die Fahrzeugreparaturlackierung, wenn ihr Lösungsmittel-Gehalt die festgelegten Grenzwerte übersteigt. Anzuwenden sind auch neue Kennzeichnungsvorschriften. Diese Regelungen gelten EU-weit.

Für weitere lösungsmittelhaltige Produkte bleiben bereits bestehende Grenzwerte für chlorierte Kohlenwasserstoffen, Benzol und aromatische Kohlenwasserstoffe aufrecht.

Diese Bestimmungen gelten nur in Österreich.

Die LMV 2005 (BGBl. II Nr. 398/2005) regelt das Inverkehrsetzen. Das ist insbesondere das Anbieten und Abgeben an Dritte. Die Verordnung betrifft daher in erster Linie Hersteller und Vertreiber von Farben, Lacken und Produkten zur Fahrzeugreparaturlackierung.

Recycling - Abfall, das Gold der Zukunft

Neue Produkte aus alten Sachen? Wer sich nicht von seinen alten Sachen trennen kann ist noch lange kein „looser“. Die Kunst besteht darin, die wirklichen Werte im Abfall zu erkennen. So wurde z.B. Hochofenschlacke - ein Nebenprodukt der Hüttenindustrie - gelegentlich mit Abfall verwechselt. Bis man erkannte, dass dieser Rohstoff ein hervorragendes Ausgangsmaterial für die Zementindustrie darstellt.

Lösungsmittel / Lösemittel sind ein wichtiges Beispiel dieser Rohstoffe, die sich für Wiederaufbereitung / Recycling sehr gut eignen, zumal sie als "gefährlicher Abfall" Kosten verursachen würden, aber als neuer Rohstoff / Chemikalie Gewinn bringen können.

Aber auch die ganze Palette von Wärme-Dämmstoffen, z.B. aus Styropor-Abfall, Altpapier oder Abfallprodukten der Holzindustrie zeigt, dass die Wiederverwertung von Rohstoffen ein wirtschaftlich höchst interessantes Thema ist.

Dazu kommen noch neue Recycling-Bereiche, wie z.B. das Wiederbefüllen von Tintenpatronen und Farbträgern für Kopiergeräte, Drucker und Faxgeräte. Oder auch die Wiederaufbereitung von Traktoren, Staplern oder anderen Nutzfahrzeugen, bis hin zur Instandsetzung von Fenstern und Türen. Denn nicht immer ist das, was neu ist, unbedingt besser.