Eine Initiative für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Kompostierbare Verpackung

Verpackungszentrum Graz

Netzsäcke, kompostiere Verpackungsnetzsäcke, umweltfreundliche Verpackung, Netzschlauch

Näheres zum Produkt "Kompostierbare Verpackung":
hier weiter zum Hersteller Kontakt zum Hersteller Tel./Fax
Tel.: +43.316.272568.0
Fax: +43.316.272568.50
Kompostierbare Verpackung
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Ressourcen u.
Energie sparen
Recycling u.
Wiederverwertung
letzte Änderung: 21.11.2016

Kompostierbare Verpackungsnetzsäcke für Obst und Gemüse

Verpackungsnetzsäcke sind im Handel bereits nicht mehr wegzudenken. Ökologisch bedenklich ist dabei die Tatsache, dass Netz-Säcke bisher fast ausschließlich (95%) aus Kunststoffgewebe hergestellt werden. Leider geht bei der Produktion dieser Verpackungssäcke bis zu 25% der Ressourcen als Abfall verloren. Bei einer neuen Webtechnik (Double-Twist-Verfahren) reduziert sich dieser Wert auf 10%.

Umweltbewusste Konsumenten bevorzugen heute zunehmend Bio-Lebensmittel - und kaufen diese in umweltverträglichen Verpackungen. Die Reduzierung von Verpackungsmüll ist dabei ein Ziel, das durch die Verwendung von regional verfügbaren Rohstoffen (Zellulosefasern, Textilien, Gewebe), erreicht werden kann - da diese am Ende der Nutzung wieder in den Natur-Kreislauf rückführbar sind.

Kompostierbare Verpackungen → zur Produktübersicht

  kompostierbare Netzsäcke  

Umweltfreundliche Verpackung

Die vom Verpackungszentrum Graz neu entwickelten kompostierbaren Netzschläuche werden mit Naturfasern aus heimischem Buchenholz der Zellulose Lenzing gewoben und stellen dabei einen hervorragenden Ersatz zu herkömmlichen Kunststoff-Netzen dar.

Gewebe aus Zellulose werden bereits jetzt in namhaften Supermarkt-Ketten verwendet. Schon im Dezember 2012 konnte diese umweltverträgliche Verpackung erstmals in den Verkaufsregalen von REWE für die Lagerung von Bio-Kartoffeln, Bio-Zwiebeln und Bio-Rote Rüben Verwendung finden.

Nähere → Details über die Bio-Netzverpackung (Bio-"Netz“ oder „Bio-Netzschlauch“)

 

Mit biologisch abbaubaren Verpackungen werden nicht nur fossile Ressourcen wie Erdöl geschont, sondern auch Werkstoffe in den Handel gebracht, die biologisch abbaubar sind. Dem VPZ ist durch die Entwicklung von Verpackungsnetzen aus der Zellulose-Faser Lenzing Modal nun ein anerkennenswerter Schritt in diese Richtung gelungen.

 

Verpackungen für eine saubere Umwelt

In den letzten 40 Jahren hat Kunststoff den Verpackungsmarkt dominiert. Ein Müllteppich in der Größe Zentraleuropas wurde 1997 erstmals entdeckt und treibt im Pazifik. Kunststoffverpackungen brauchen mehrere Jahrhunderte, um zu zerfallen. Alle jemals seit ihrer Entwicklung produzierten Kunststoffartikel  häufen sich demnach auf unserem Planeten an.

Davon werden nur etwa 7% weltweit recykliert. Auch wenn sie für das Auge nicht mehr sichtbar sind, zerfallen die Kunststoffabfälle lediglich in immer kleinere Teile und vermischen sich mit dem Plankton unserer Meere mit verheerenden Folgen für das gesamte Ökosystem.

  biogene Verpackungen  

Es ist eine unerfreuliche Tatsache, dass Kunststoffe nicht mehr in den natürlichen Kreislauf der Umwelt rückführbar sind. Biogene Verpackungen verrotten innerhalb von wenigen Wochen und sind vollständig biologisch abbaubar.

Lesen Sie mehr über → biogene Verpackungen von VPZ

  Netzschlauch Verpackung  

Das Verpackungszentrum Graz

Seit dem Jahr 1982 befasst sich das Verpackungszentrum Graz mit der Entwicklung und dem Verkauf von umweltfreundlichen Verpackungen.

Firmeninhaberin Susanne Meininger hat sich mit ihrer Produktpalette v.a. auf Verpackungssysteme für die Bereiche Obst, Gemüse, Fleisch, Geflügel und Eier sowie Fast-Food-Verpackungen festgelegt.

Als wichtigstes Auswahlkriterium der Produkte gilt deren Umweltverträglichkeit. 1989 hat sich das Unternehmen auf den Vertrieb kompostierbarer Materialien spezialisiert. 1994 wurde das erste Forschungsprojekt in diesem Bereich initiiert. Etwa 70% der Verpackungen des Großhandelsbetriebes sind heute biogenen Ursprungs.

 

 

 

Nachwachsende Rohstoffe - die Natur als Energiequelle und Baumeister

Nachwachsende Rohstoffe – NAWAROS – sind pflanzliche und tierische Produkte. Ihre Vorteile liegen einerseits in der „einfachen“ Entstehung und andererseits auch im regionalen Aspekt. Heimische Pflanzen/teile wie Holz, Flachs, Hanf, Stroh etc. erfüllen Anforderungen von transportintensiven Rohstoffen wie Erdöl, Baumwolle usw., und leisten dabei einen wertvollen Beitrag zur Regionalisierung der Wirtschaft - als “nachhaltiges“ Gegengewicht sozusagen zu den gegenwärtig oft als negativ beobachtenden Auswirkungen der Globalisierung.

Der wichtigste und am häufigsten genutzte nachwachsende Rohstoff ist Holz. Als Baustoff, u.a. im Hausbau, zeichnet es sich vor allem durch sein geringes Gewicht und seine hohe Festigkeit aus. Seine Stabilität beweist sich u.a. bei Erdbeben, wo seine hohe Elastizität eine Sicherheit bietet, die von anderen Baumaterialen kaum erreicht werden kann. Bei richtiger Konstruktion ist Holz extrem langlebig und benötigt zudem keinen chemischen Schutz.

Aus ökologischer Sicht speichert Holz CO2 und wirkt daher positiv gegen den Klimawandel. Auch benötigt die Verarbeitung von Holz zu Baustoff einen sehr geringen Energiebedarf, und die Transportwege aus den heimischen Wäldern sind vergleichsweise kurz. Nicht zuletzt ist Holz in Form von Zellulose ein hervorragender  und ökologischer Werkstoff, aus dem nicht nur Fasern für Bekleidung, sondern auch umweltfreundliches und kompostierbares Verpackungsmaterial hergestellt werden kann.