Eine Initiative für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Jute-Dämmung

Recycling von Jutesäcken

Dämmstoff aus Jute, Naturdämmung, Jutedämmung, Dämmjute

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Tel.: 07732 39177
Jute als Dämmstoff
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Ressourcen u.
Energie sparen
letzte Änderung: 02.01.2017

Jute-Dämmung

Weltweit zählt Jute zu den mengenmäßig wichtigsten Naturfasern. Doch ist die Pflanzenfaser bei uns vorwiegend nur in ihrer Verwendung als Verpackungsmaterial - z.B. für Säcke - bekannt. Dabei weist Jute als Dämmstoff hervorragende Eigenschaften auf, die noch viel zu wenig bekannt sind. Eine Firma aus Oberösterreich hat sich nun dafür engagiert, die in einem intelligenten und preiswerten Verfahren zu "Dämmjute" verarbeitete Naturfaser auf den Markt zu bringen.

Technische Informationen und → Preise
(Lieferung auch nach Deutschland möglich)

  Jute Naturdämmung  

Jute - ökologische Dämmung

Sowohl im Winter zur Wärmedämmung, als auch im Sommer als Hitzeschutz kommt das Material im Bauwesen immer häufiger zur Anwendung. Neben einem positiven Feuchteausgleich innerhalb der Dämm-Konstruktion erweist sich eine weitere Eigenschaft als Vorteil am Bau, nämich die gute Resistenz von Jute gegen Schimmel.

 

Zu den → Bezugsquellen

 

Umweltfreundliche Herstellung

Die Dämmstoffproduktion erfolgt in wirtschaftlicher Weise, indem bereits vorhandenes Jutematerial verwertet wird: ausgediente Jutesäcke. Zur Verarbeitung kommen dabei große Mengen an Kaffee- und Kakaobohnensäcke, die normalerweise als Abfall entsorgt werden müssten.

Diese erleben nun ein Recycling - oder genauer gesagt ein Upgrading - zu einem effizienten Hochleistungsdämmstoff.

Auf diese Weise wird nicht nur wertvoller Rohstoff gewonnen, sondern auch ein umweltfreundlicher Beitrag zur Abfallvermeidung geleistet.

  Jutesäcke Rohstoff für Jutedämmung  
 

 

Dämmjute

 

 

Zuschnitt

Die Dämmjute-Matten lassen sich zur Verlegung mühelos mit einem Elektro-Fuchsschwanz schneiden. Das Gerät kann auch leihweise zur Verfügung gestellt werden.

 

Weitere Infos zum Rohstoff → Jute

Hier finden Sie ein interessantes Video zur → Juteherstellung

 

 

Jute Recycling

 

Recycling - Abfall, das Gold der Zukunft

Neue Produkte aus alten Sachen? Wer sich nicht von seinen alten Sachen trennen kann ist noch lange kein „looser“. Die Kunst besteht darin, die wirklichen Werte im Abfall zu erkennen. So wurde z.B. Hochofenschlacke - ein Nebenprodukt der Hüttenindustrie - gelegentlich mit Abfall verwechselt. Bis man erkannte, dass dieser Rohstoff ein hervorragendes Ausgangsmaterial für die Zementindustrie darstellt.

Aber auch die ganze Palette von Wärme-Dämmstoffen, z.B. aus Styropor-Abfall, Altpapier oder Abfallprodukten der Holzindustrie zeigt z.B. auch beim Thema "Jute", dass die Wiederverwertung von Rohstoffen ein wirtschaftlich höchst interessantes Thema ist.

Dazu kommen noch neue Recycling-Bereiche, wie z.B. das Wiederbefüllen von Tintenpatronen und Farbträgern für Kopiergeräte, Drucker und Faxgeräte. Oder auch die Wiederaufbereitung von Traktoren, Staplern oder anderen Nutzfahrzeugen, bis hin zur Instandsetzung von Fenstern und Türen. Denn nicht immer ist das, was neu ist, unbedingt besser.

Nachwachsende Rohstoffe - die Natur als Energiequelle und Baumeister

NAWAROs - Nachwachsende Rohstoffe brauchen bei den Kriterien für „Ökointelligenz“ nicht näher erklärt zu werden. Dass aber z.B. Zellulose nicht nur ein Rohstoff für die Zellstoffherstellung ist, sondern auch für die Herstellung von Textilien verwendet werden kann, hat ein großer österreichischer Konzern erfolgreich bewiesen. Kleines Detail am Rande: für 1kg Textilfasern aus Zellulose benötigt man nur ein tausendstel der Wassermenge wie für 1kg Baumwolle.

Als weiterer Vorteil der NAWAROs kann sich auch der regionale Aspekt positiv zu Buche schlagen. Heimische Pflanzen/teile wie Flachs, Hanf, Stroh etc. erfüllen Anforderungen von transportintensiven Rohstoffen wie Erdöl, Baumwolle usw., und leisten dabei einen wertvollen Beitrag zur Regionalisierung der Wirtschaft - als “nachhaltiges“ Gegengewicht sozusagen zu den gegenwärtig oft als negativ beobachtenden Auswirkungen der Globalisierung.

Aber nicht nur Pflanzen gelten als „nachwachsend“ - auch alle anderen Energiequellen, die auf unserem Planeten -  meist kostenlos - zur Verfügung stehen zählen dazu: Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie in Form von Wärme, oder als direkte Umwandlung in elektrische Energie (Photovoltaik).