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Pulverlacke - Beschichtung mit Kunstharz

Tigerwerk GmbH&Co.KG

Lacke und Farben, Pulverlacke, lösungsmittelfreie Pulverbeschichtung, Einbrennlacke

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Pulverlacke - Beschichtung mit Kunstharz
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Recycling u.
Wiederverwertung
Nachwachsende
Rohstoffe
letzte Änderung: 31.03.2017

Pulverlack - der Lack für Pulverbeschichtung

Die Anwendung von Pulverlack ist bereits seit langer Zeit bekannt. In Europa wagte Tigerwerk im Jahr 1968 als einer der ersten Pulverlack-Hersteller den Einstieg in Einbrennlacke und Beschichtung mit Pulver.

Das Prinzip der elektrostatischen Pulverbeschichtung beruht darauf, dass sich entgegengesetzt geladene Teilchen anziehen.
 

Details der Pulverbeschichtung mit → Tiger Drylac .

 

Pulverlacke Farben

 

Während des Sprühvorganges erhält das zu beschichtende Pulver eine elektrische Aufladung; durch diese werden die mit Förderluft beschleunigten Pulverpartikel vom geerdeten Werkstück angezogen und bleiben darauf elektrostatisch kleben. Anschließend wird das Farbpulver bei Temperaturen zwischen 140 und 200° C zu einer homogenen Kunststoffschicht (Duroplast) verschmolzen.

Pulverlackierung ist sparsam

Beim Einsatz von Pulverlacken wird mit den Farb-Ressourcen sparsam umgeganen. Zudem ist das Arbeiten mit Lackpulver lösungsmittelfrei (Lacke auf Lösungsmittel-Basis enthalten etwa 40% Lösungsmittel, welche bei der Trocknung als "Abfall" verdunsten).

 

Weitere Hersteller von Pulverlackbeschichtungen

 

Ripol S.p.A..,
   Lacke in individuell gewünschten Farben und Strukturen, darunter Epoxyde, Epoxyd-Polyester und Polyesterlacke

Emil Frei GmbH&CoKG,
   Ein maßgeblicher Systemlack-Anbieter und bekannt für die Entwicklung von Anwendungslösungen von Lacken.

Bollmann & Co Pulverlacke,
   Qualitätsbewusstes Familienunternehmen zur Herstellung von Pulverlacken

KABE Deutschland GmbH,
   Vormals Geweka GmbH, erzeugt hochwertigen Polyflex-Pulverlacke.

 

 

 

Beim Pulverlackieren wird das Material zu 98,5% genutzt; nur ca.1,5% gehen als "Overspray" verloren und können z.T. durch Rückgewinnungseinrichtungen wieder in den Pulverkreislauf eingebracht werden.

Hohe Festigkeit

Weitere Vorteile der Pulverlackierung: es ist keine Grundierung nötig - die Schichtdicke verläuft gleichmäßig - keine Lackläufer oder Tropfen. Auch die gute Kantenabdeckung, hohe Chemikalienbeständigkeit, Abriebfestigkeit und Korrosionsschutz geben der Lackierung hohe Qualität und Lebensdauer.

  Korrosionsschutz mit Pulverlack  
  umweltfreundlicher Pulverlack    

Die Pulverbeschichtung eignet sich auch für nicht-metallische Werkstoffe, wie z.B. MDF-Platten. Damit ergeben sich viele Design-Möglichkeiten, die erst  mit Pulverlack realisiert werden können.

Umweltfreundlich und nachhaltig

Durch das Kreislaufprinzip der Pulverbeschichtung kann ein Nutzungsgrad von bis zu 98,5 % erreicht werden. Dies bedeutet eine entsprechend hohe Ressourcenproduktivität.
 

Pulverbeschichtung - Definition und Grundlagen

Bei der Pulverbeschichtung handelt es sich um ein Verfahren zum Korrosionsschutz und zur Veredelung von Metalloberflächen, bei der die Lack-Pulver meist elektrostatisch appliziert werden. Die Komponenten des Beschichtungspulvers bestehen aus Bindemitteln, Additiven, Pigmenten und Füllstoffen.

Die Bindemittel bestehen aus einer Kunstharzkomponente und einem Härter, welche nach der Aufbringung unter Wärmeeinwirkung in einem   Trocknungsofen miteinander reagieren. Bei diesem Verarbeitungsprozess verfließt das Lackpulver infolge der thermischen Wärmeeinwirkung zu einer hochbeständigen Beschichtung.

Die Bestandteile des Lackpulvers

Für die Mischung von Pulverlacken machen die Bindemittel den größten Anteil aus. Dazu kommen weitere Komponenten wie Füllstoffe, Additive und Pigmente. Als Bindemittel werden Epoxidharze, Polyester, oder eine Kombination von Epoxid- und Polyesterharzen (Hybrid–Pulverlacke) eingesetzt. Nähere Details finden Sie unter → www.wecobis.de

Ressourcen sparen - warum eigentlich?

Dass die Ressourcen unseres Erdballes nicht unendlich verfügbar sind wollen wir nicht ständig hören - aber es ist so. Auch wenn das Ende des Erdölzeitalters schon zig-male angekündigt, doch immer wieder verschoben wurde: spätestens im Jahr 2050 wird es eng. Und wenn wir so wie bisher weitermachen, vielleicht auch schon früher. Natürlich können wir mit High-Tech noch den letzten Ölschiefer ausquetschen und ständig tiefere Ölvorkommen ausfindig machen. Aber eines Tages ist es aus; denn Erdöl ist eben ein „nicht nachwachsender“ Rohstoff. Zumindest dauert das Nachwachsen Millionen von Jahren.

Natürlich werden auch alternative Energieformen gefunden und weiterentwickelt. Doch eines ist klar: unser Planet hat einen Durchmesser von 12.000 Kilometern. Und egal in welche Richtung Sie geradeaus fahren oder fliegen mögen: nach 40.000 Kilometern sind Sie wieder am Ausgangspunkt Ihrer Reise.

„Ressourcen sparen“ bedeutet letztlich auch „Kosten sparen“. Und dies stellt auch für Industrie und Gewerbe einen interessanten Wettbewerbsfaktor dar. Nicht zuletzt beim Thema „Ausschuss“, „Schrott“ und „Gewerbemüll“ dämmert es langsam, dass jede Tonne Abfall nicht nur Entsorgungskosten bedeutet, sondern bereits beim Wareneingang als Rohstoff bezahlt wurde - eine gewaltige Verschwendung von wertvollen Ressourcen!