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Pulverlacke - Beschichtung mit Kunstharz

Tigerwerk GmbH&Co.KG

Lacke und Farben, Pulverlacke, lösungsmittelfreie Pulverbeschichtung, Einbrennlacke

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Pulverlacke - Beschichtung mit Kunstharz
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Recycling u.
Wiederverwertung
Nachwachsende
Rohstoffe
letzte Änderung: 18.01.2018

Pulverlack - der Lack für Pulverbeschichtung

Die Anwendung von Pulverlack ist bereits seit langer Zeit bekannt. In Europa wagte Tigerwerk im Jahr 1968 als einer der ersten Hersteller von den Einstieg in Einbrennlacke und Beschichtung mit Pulver.

Das Prinzip der elektrostatischen Pulverbeschichtung beruht darauf, dass sich entgegengesetzt geladene Teilchen anziehen.
 

Details der Pulverbeschichtung mit Pulverlack → Tiger Drylac .

 

Pulverlack-Farben

 

Während des Sprühvorganges erhält das Beschichtungspulver eine elektrische Aufladung; durch diese werden die mit Förderluft beschleunigten Pulverpartikel vom geerdeten Werkstück angezogen und bleiben darauf elektrostatisch kleben. Anschließend wird das Farbpulver bei Temperaturen zwischen 140 und 200° C zu einer homogenen Kunststoffschicht (Duroplast) verschmolzen.

Pulverlackierung ist sparsam

Beim Einsatz von Pulverlacken wird mit den Farb-Ressourcen sparsam umgeganen. Zudem ist das Arbeiten mit Lackpulver lösungsmittelfrei: Lacke auf Lösungsmittel-Basis enthalten etwa 40% Lösungsmittel, welche bei der Trocknung als "Abfall" verdunsten.

 

Weitere Pulverlack-Hersteller

 

Ripol S.p.A..,
   Lacke in individuell gewünschten Farben und Strukturen, darunter Epoxyde, Epoxyd-Polyester und Polyesterlacke

Emil Frei GmbH&CoKG,
   Ein maßgeblicher Systemlack-Anbieter und bekannt für die Entwicklung von Anwendungslösungen von Lacken.

Bollmann & Co Pulverlacke,
   Qualitätsbewusstes Familienunternehmen zur Herstellung von Pulverlacken

KABE Deutschland GmbH,
   Vormals Geweka GmbH, erzeugt hochwertigen Polyflex-Pulverlacke.

 

 

 

Beim Pulverlackieren wird das Material zu 98,5% genutzt; nur ca.1,5% gehen als "Overspray" verloren und können z.T. durch Rückgewinnungseinrichtungen wieder in den Pulverkreislauf eingebracht werden.

Hohe Festigkeit

Weitere Vorteile der Pulverlackierung: es ist keine Grundierung nötig - die Schichtdicke verläuft gleichmäßig - keine Lackläufer oder Tropfen. Auch die gute Kantenabdeckung, hohe Chemikalienbeständigkeit, Abriebfestigkeit und Korrosionsschutz geben der Lackierung hohe Qualität und Lebensdauer.

  Korrosionsschutz mit Pulverlack  
  umweltfreundlicher Lack    

Die Pulverbeschichtung eignet sich auch für das Lackieren von nicht-metallischen Werkstoffen, wie z.B. MDF-Platten. Damit ergeben sich viele umweltfreundliche Möglichkeiten, die erst  mit einem Lack auf Pulverbasis realisiert werden können.

Umweltfreundlich und nachhaltig

Durch das Kreislaufprinzip der Pulverbeschichtung kann ein Nutzungsgrad von bis zu 98,5 % erreicht werden. Dies bedeutet eine entsprechend hohe Ressourcenproduktivität.
 

Pulverbeschichtung - Definition und Grundlagen

Bei der Pulverbeschichtung handelt es sich um ein Verfahren zum Korrosionsschutz und zur Veredelung von Metalloberflächen, bei der die Lack-Pulver meist elektrostatisch appliziert werden. Die Komponenten des Beschichtungspulvers bestehen aus Bindemitteln, Additiven, Pigmenten und Füllstoffen.

Die Bindemittel bestehen aus einer Kunstharzkomponente und einem Härter, welche nach der Aufbringung unter Wärmeeinwirkung in einem   Trocknungsofen miteinander reagieren. Bei diesem Verarbeitungsprozess verfließt das Lackpulver infolge der thermischen Wärmeeinwirkung zu einer hochbeständigen Beschichtung.

Die Bestandteile des Lackpulvers

Für die Mischung von Pulverlacken machen die Bindemittel den größten Anteil aus. Dazu kommen weitere Komponenten wie Füllstoffe, Additive und Pigmente. Als Bindemittel werden Epoxidharze, Polyester, oder eine Kombination von Epoxid- und Polyesterharzen (Hybridpulverlacke) eingesetzt. Nähere Details finden Sie unter → www.wecobis.de

Ressourcen sparen bedeutet Kosten senken

Dass die Ressourcen unseres Planeten nicht unendlich verfügbar sind wollen wir nicht ständig hören - aber es ist so. Die Debatte ist so alt wie die Ölindustrie selbst: Die Rede ist von „Peak Oil“ – dem Gipfel des Ölzeitalters. Natürlich können wir mit High-Tech noch den letzten Ölschiefer ausquetschen und ständig tiefere Lager ausfindig machen. Aber eines Tages ist es aus; denn Erdöl ist eben ein „nicht nachwachsender“ Rohstoff. Zumindest dauert das Nachwachsen Millionen von Jahren.

Wir werden also umdenken müssen, wenn die vorhandenen Rohstoffe für alle reichen sollen. Für viele ist es schwer zu akzeptieren, dass wir die Reserven der Erde nicht weiter unkontrolliert verbrauchen können. Es gilt mit weniger auszukommen, um das Erreichte zu behalten!. Und das ist nicht nur ein Problem, sondern auch eine tolle Chance.

Ressourcen sparen bedeutet letztlich auch Kosten sparen. Und dies stellt auch für Industrie und Gewerbe einen interessanten Wettbewerbsfaktor dar. Gerade bei den Themen Ausschuss, Schrott und Gewerbemüll sollte es klar sein, dass jede Tonne Abfall nicht nur Entsorgungskosten bedeutet, sondern bereits beim Einkauf als Rohstoff bezahlt wurde. Eine gewaltige Verschwendung von wertvollem Material !

Hier ein paar Tipps: Elektrogeräte ausschalten statt Standby-Modus. Natürliches Licht nutzen: Tageslicht ist nicht nur kostenlos und gesund, es bringt auch eine angenehmere Arbeitsatmosphäre. Intelligentes Heizen und Lüften. Ein kurzes Stoßlüften ist für das Raumklima besser und billiger als bei offenem Fenster die Energie zu verheizen. Und am Wochenenden die Wärme mit dem Thermostat einfach reduzieren.