Eine Initiative für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Sinter-Formteile für Motor und Getriebe

Miba AG

Sinterformteile, Formteile aus Sinter-Metall, Gleitlager, Reibbeläge, Zahnräder sintern

Zahnräder sintern
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Recycling u.
Wiederverwertung
Nachwachsende
Rohstoffe
letzte Änderung: 11.10.2014

Sintern - Formteile aus Sintermetall

Metallische Werkstücke, die bisher nur aus "dem vollen" Material durch spanabhebende Formgebung erzeugt wurden, können meist auch mit Sintertechnologie hergestellt werden. Unter Sintern versteht man die Verfestigung körniger oder pulvriger Stoffe durch Zusammenwachsen der Kristallite unter Erwärmung. Vorteile: die Einsparung an Metall und Rohstoffen.

Die Sinter-Technologie

Das zu fertigende Werkstück wird dabei aus metallischem (Sinter-)Pulver zu hoher Dichte gepresst. Der so entstandene "Grünling" wird dann in einem Sinterofen bis knapp unterhalb der Schmelztemperatur erhitzt. Das gesinterte Werkstück hat nun bereits weitgehend die endgültige Form und kann bei Bedarf wie jeder andere Stahl spanabhebend behandelt werden.

  Motorteile  

Sinter-Formteile für Motoren...

Die wichtigsten Produkte der Miba Sinter Group für → Motor-Teile

bestehen aus Zahnrädern, Zahnriemenrädern, Kettenrädern, Lagerdeckeln, Komponenten für Nockenwellen-Versteller, sowie Wasserpumpen und Ölpumpen.
Die Sinter-Technologie hat nicht nur wirtschaftliche Vorteile - sie macht Motoren leistungsfähiger, sicherer und umweltfreundlicher.

 
 

 und Getriebe

Das Produktionsprogramm für → Getriebe-Teile

umfasst Synchronnaben, Kupplungskörper, Synchronringe, Reibringe, Zahnräder, komplette Synchronmodule und verschiedene Metall-Komponenten für Allradantriebe.

Weiters Metallteile für Schaltgetriebe, Doppelkupplungsgetriebe und Automatikgetriebe sowie Verteilergetriebe für Allradfahrzeuge in hoher Qualität und Präzision.

 

gesinterte Getriebeteile

 
  Sinterformteile  

Gesinterte Teile für viele Bereiche

Sinterformteile werden nicht nur im Fahrzeugbau (Stoßdämpfer-Teile, Motor- u. Getriebefeile, Zahnräder, Kettenräder, Lagerdeckel,  Synchronringe- u. Naben,  Kupplungskörper usw.) eingesetzt.

Auch Armaturen, Kompressor-Teile usw. werden mit Sintertechnologie kostengünstig hergestellt, da  die Bearbeitung der Formteile weitgehend entfällt.

Ökoligisch gesehen bedeutet  die Reduzierung der metallischen Zerspanung beim Sintern eine gute Ressourcenproduktivität.

 

Zur Dokumentation über Sintern und Sinterformteile.

MIBA: Das Unternehmen wurde 1927 als Reparaturwerkstätte und Produktionsstandort gegründet. Seitdem hat sich MIBA zu einem international führenden Konzern entwickelt.  Mit 4300 Mitarbeitern werden an mehr als weltweit 20 Standorten Sinterformteile, Gleitlager, Reibbeläge, und Motor- und Getribe-Komponenten hergestellt.

Umwelt: eines der Ziele des Umweltmanagements von MIBA ist die Steigerung der ökologischen und ökonomischen Effizienz. Dabei wird - systembedingt durchden Einsatz der Sinter-Technologie -  besonders auf den optimalen Einsatz von Energie und Ressourcen geachtet, sowie auf die Reduktion von Emissionen und die Verwendung von umweltverträglichen Materialien.

Ressourcen sparen - warum eigentlich?

Dass die Ressourcen unseres Erdballes nicht unendlich verfügbar sind wollen wir nicht ständig hören - aber es ist so. Auch wenn das Ende des Erdölzeitalters schon zig-male angekündigt, doch immer wieder verschoben wurde: spätestens im Jahr 2050 wird es eng. Und wenn wir so wie bisher weitermachen, vielleicht auch schon früher. Natürlich können wir mit High-Tech noch den letzten Ölschiefer ausquetschen und ständig tiefere Ölvorkommen ausfindig machen. Aber eines Tages ist es aus; denn Erdöl ist eben ein „nicht nachwachsender“ Rohstoff. Zumindest dauert das Nachwachsen Millionen von Jahren.

Natürlich werden auch alternative Formen der Energiegewinnung gefunden und weiterentwickelt. Doch eines ist klar: unser Planet hat eine Durchmesser von 12.000 Kilometern. Und egal in welche Richtung Sie geradeaus fahren oder fliegen mögen: nach 40.000 Kilometern sind Sie wieder am Ausgangspunkt Ihrer Reise.

„Ressourcen sparen“ bedeutet letztlich auch „Kosten sparen“. Und dies stellt auch für Industrie und Gewerbe einen interessanten Wettbewerbsfaktor dar. Nicht zuletzt beim Thema „Ausschuss“, „Schrott“ und „Gewerbemüll“ dämmert es langsam, dass jede Tonne Abfall nicht nur Entsorgungskosten bedeutet, sondern bereits beim Wareneingang als Rohmaterial oder Werkstoff bezahlt wurde - eine gewaltige Verschwendung von wertvollen Ressourcen. So gesehen wird z.B. durch die Technoligie des Sinterns hochwertiges Metall gewonnen.

Ressourcen sparen bedeutet also mit Energie, Elektrizität, Rohstoffen und Produkten sorgsam umzugehen, und damit auch ein wichtiges ökonomisches Ziel zu erreichen – nämlich Geld und Kosten zu sparen.