Eine Initiative für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Leimbinder

NORICA TIMBER GmbH

Leimholzbinder, Balkenschichtholz, Brettschichtholz, Leimbinder aus Vollholz, Brettsperrholz, Konstruktionsholz

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Leimbinder
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Ressourcen u.
Energie sparen
Recycling u.
Wiederverwertung
letzte Änderung: 28.01.2017

Leimbinder - Vollholz mit hoher Tragfähigkeit

 

Leimholz - auch Brettschichtholz, Brettsperrholz oder Balkenschichtholz genannt - ist eine veredelte Form von Vollholz. Man versteht darunter gehobeltes Holz, welches in ca. 30 bis 40 mm dicken Lamellen - in beliebiger Länge - verleimt wurde. Durch den mehrschichtigen Aufbau hat Leimholz den Vorteil, dass es nahezu verwindungsfrei ist und keine Rissbildung aufweist. Damit erreichen Leimbinder auch eine Tragfähigkeit und konstruktive Länge, die mit Vollholz nicht erzielt werden kann.

  Brettschichtholz    

Vollholz mit hoher Tragfähigkeit

Leimholzbinder können in größeren Querschnitten, sowie auch als gebogene Träger hergestellt werden. Einsatzmöglichkeiten: Dachkonstruktionen, Hallenbau, Brückenbau usw.

Einen besonders stabilen Leimbinder mit hoher Tragfähigkeit hat die Fa. Hasslacher entwickelt. Die Konstruktion zeichnet sich darin aus, dass das stabilisierende Holz längs der Faser optimal in den Träger eingebaut wird. Die Verleimung mit Melaminharz-Klebstoff ergibt den Vorteil von hoher Formstabilität und der nahezu vollständigen Vermeidung von Setzungen.

Zur → Produktionsübersicht der Holzwerkstoffe von Fa. Hasslacher

 

Achtung: der Vertrieb der Holz-Produkte erfolgt nur über den Holzfachhandel  bzw. direkt an industrielle Verarbeiter.

Tipps zur → Berechnung (Biegefestigkeit von Brettschichtholz aus Buche, Universität Karlsruhe).

Hohe Brandsicherheit

Ein zusätzlicher Vorteil von Leimholz ist die Eigenschaft, dass es ein sicheres Brandverhalten und eine hohe Resistenz gegen chemische Einflüsse aufweist. Dadurch haben Konstruktionen aus Leimholz auch den Vorteil, dass sie weitgehend wartungsfrei sind. Die Leimholz-Träger aus Fichte sind in drei Festigkeitsklassen und zahlreichen Abmessungen verfügbar.

Bezugsquellen für Leimbinder:

 
  • NORICA TIMBER GmbH,  Das Kärntner Unternehmen fertigt Brettschichtholz in gerader oder gebogener Form, sowie komplette Holzbausysteme aus vorgefertigten Systemkomponenten. Zur → Vorbemessungstabelle

  • Weinberger Holz GmbH,   Eigene Holzträger sind u.a.. Bilam, Trilam und Blockhausbohlen. Weinberger ist ein maßgeblicher Produzent von Brettschicht¬holz in Europa

  • Pfeifer Holding GmbH,   Eines der traditionsreichstem Unternehmen der Holzindustrie. Produziert Brettschichtholzelemente für  Anwendungen in Dach, Decke und Wand. Standort: Tirol

  • Holzbau Zanzinger,   Sägewerk und Holzbau aus dem Mühlviertel. Das patentiertes Vollholz-Wandsystem "Naturi" besteht aus mit Holzdübeln verbundenen Wandelementen.

  • Obermayr GmbH,   Dachelemente und Wandelemente aus Holz, Produktion in Oberösterreich.

 

Leimbinder von  Hasslacher

  • Sortierung der Rohlamellen nach EN 14081
  • geprüfte Holzfeuchte und Maßgenauigkeit bei jedem einzelnen Brett
  • Verpressung mit modernster Pressentechnologie
  • Endhobelung auf allen vier Seiten inkl. Fasen

Bezeichnung Leimbinder oder Brettschichtholz

Brettschichtholz (BSH, oft als Leimholz bezeichnet) besteht aus mindestens drei Brettlagen. Die Holzelemente werden dabei in gleicher Faserrichtung verleimt. Das Konstruktionsholz wird vorwiegend im Ingenieurholzbau eingesetzt und zeichnet sich durch hohe statische Belastbarkeit aus. Binder aus Brettschichtholz werden als Brettschichtbinder oder Leimbinder bezeichnet.
Brettschichtholz hat sich als Werkstoff im modernen Holzbau durchgesetzt, vor allem durch hohe Festigkeit, hohe Formstabilität, Maßhaltigkeit und Belastbarkeit, ökologische Unbedenklichkeit und vieles mehr.  

Nachwachsende Rohstoffe - die Natur als Energiequelle und Baumeister

NAWAROs - Nachwachsende Rohstoffe brauchen bei den Kriterien für „Ökointelligenz“ nicht näher erklärt zu werden. Dass aber z.B. Zellulose nicht nur ein Rohstoff für die Zellstoffherstellung ist, sondern auch für die Herstellung von Textilien verwendet werden kann, hat ein großer österreichischer Konzern erfolgreich bewiesen. Kleines Detail am Rande: für 1kg Textilfasern aus Zellulose benötigt man nur ein tausendstel der Wassermenge wie für 1kg Baumwolle.

Als weiterer Vorteil der NAWAROs kann sich auch der regionale Aspekt positiv zu Buche schlagen. Heimische Pflanzen/teile wie Flachs, Hanf, Stroh etc. erfüllen Anforderungen von transportintensiven Rohstoffen wie Erdöl, Baumwolle usw., und leisten dabei einen wertvollen Beitrag zur Regionalisierung der Wirtschaft - als “nachhaltiges“ Gegengewicht sozusagen zu den gegenwärtig oft als negativ beobachtenden Auswirkungen der Globalisierung.

Aber nicht nur Pflanzen gelten als „nachwachsend“ - auch alle anderen Energiequellen, die auf unserem Planeten -  meist kostenlos - zur Verfügung stehen zählen dazu: Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie in Form von Wärme, oder als direkte Umwandlung in elektrische Energie (Photovoltaik).