Eine Initiative für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Lehme und Tone

EMOTON Ton- Innenputz GmbH

Lehm- u. Tonputz, Tonbaustoffe, Lehmbaustoffe, Lehmputz, Lehm oder Ton als Verputz

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Tonputz
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Ressourcen u.
Energie sparen
Recycling u.
Wiederverwertung
letzte Änderung: 23.05.2016

Vom Lehmputz zum Tonputz

Was ist der Unterschied zwischen Ton und Lehm? Beides sind Mineralien, die bei Aufnahme von Wasser plastisch verformbar werden und gut verarbeitbar sind. Lehm ist ein Verwitterungsprodukt und besteht aus einem Gemenge von Tonmineralien, Sand und Schluff. Je höher der Tonanteil ist, desto leichter lässt sich das Material, zum Beispiel als Tonputz verarbeiten.

  Tonputz  

Ton unterscheidet sich von Lehm nur durch seine "Reinheit", und wird daher bevorzugt für keramische Produkte verwendet. So gesehen hat Tonputz den Vorteil, dass er weniger Verunreinigungen aufweist als Lehmputz. Aus baubiologischer Sicht wirken sich sowohl Lehm als auch Tonbaustoffe angenehm auf das Raumklima auf.

  → Tonputze und Tonfarben kaufen

Der Tongehalt macht den Unterschied

Der Anteil an Tonen im Verputz ist maßgeblich für die positiven Eigenschaften des Lehmputzes. Die Fa. EMOTON aus Oberösterreich produziert Tonputze aus hochkonzentrierten Tonen, die je nach Anwendung mit Sand und verschiedenen natürlichen Fasern gemischt werden.

Nach dieser Rezeptur entsteht ein technischer Lehmbaustoff, der sich durch gleichbleibende bautechnische Qualität und - zum Unterschied von herkömmlichen Lehm - durch einen relativ hohen Anteil an Ton auszeichnet. Zusätzlich ist damit die Fähigkeit verbunden, wesentlich mehr Feuchte aus der Luft aufzunehmen und Schadstoffe zu binden.

 
 

Historischer Baustoff

Lehm ist einer der ältesten Baustoffe, der auch in unserer Region eine erfolgreiche Tradition hat. Oberflächen aus Lehm reflektieren die Wärmestrahlung fast doppelt so gut wie herkömmliche Wand-Baustoffe.

Dadurch wirkt eine Lehmwand für den Bewohner wärmer und erhöht die Behaglichkeit. Im Sommer nimmt eine Außenwand mit Lehm- oder Tonputzputz wesentlich weniger Wärme auf, als z.B. eine mit Kalk verputzte Wand.

Details über → Fertig-Lehmputze von EMOTON

  Ton als Baustoff  
  Lehmputz  

Kombinationen mit Lehm

Da Lehm und Holz das gleiche Dehnungs- u. Schwindungsverhalten aufweisen verträgt sich die Kombination der beiden Werkstoffe besonders gut. Die hohe Kapillarität des Tonminerals wirkt sich dabei äußerst positiv aus, weil das umschlossene Material (z.B. Holz oder andere organische Materialien wie Hanf, Stroh usw.) dabei weitgehend trocken gehalten wird.

Dies erklärt auch die lange Lebensdauer von Bauwerken aus Lehm. Ein klassisches Beispiel finden wir auch im Fachwerkhaus.

 
 

Ton - Baumaterial für Terracotta

Einer der ältesten Baustoffe der Kulturgeschichte - Terracotta - wird aus rotem oder gelblichem Ton hergestellt. Die mineralische Zusammensetzung der Tonsorten, sowie der Kalk- u. Eisengehalt verleihen dem plastischen Werkstoff den typischen Terrakotta-Farbton. Skulpturen und Tonwaren aus der "gebrannten Erde" weisen eine gute Haltbarkeit auf, sind wasserfest und weitgehend frostbeständig.

Für Denkmalschutz-Objekte und antike Fassaden steht weiters eine intelligenten Spachtelmasse bereit - der stucco d´argilla - ebenfalls auf Tonbasis. Damit können auch historische Oberflächen professionell nachgebildet werden.

  Terracotta  

Lehmputze und Tonputze können nach entsprechender Vorbereitung auf fast allen Untergründen aufgebracht werden. Ein Vorteil für Heimwerker, aber auch für professionelle Aufbringung mit Putzmaschinen. Reine Lehmbaustoffe haben eine hohe Ressourcenproduktivität und sind ohne Verlust an Qualität beliebig oft wieder verwertbar, oder als Beimischung zum Bioabfall kompostierbar.

Mit einer Lehmputzmaschine können die Verarbeitungszeiten und damit auch die Kosten von Lehmputz weiter reduziert werden.

 

 

Nachwachsende Rohstoffe - die Natur als Energiequelle und Baumeister

NAWAROs - Nachwachsende Rohstoffe brauchen bei den Kriterien für „Ökointelligenz“ nicht näher erklärt zu werden. Dass aber z.B. Zellulose nicht nur ein Rohstoff für die Zellstoffherstellung ist, sondern auch für die Herstellung von Textilien verwendet werden kann, hat ein großer österreichischer Konzern erfolgreich bewiesen. Kleines Detail am Rande: für 1kg Textilfasern aus Zellulose benötigt man nur ein tausendstel der Wassermenge wie für 1kg Baumwolle.

Als weiterer Vorteil der NAWAROs kann sich auch der regionale Aspekt positiv zu Buche schlagen. Heimische Pflanzen/teile wie Flachs, Hanf, Stroh etc. erfüllen Anforderungen von transportintensiven Rohstoffen wie Erdöl, Baumwolle usw., und leisten dabei einen wertvollen Beitrag zur Regionalisierung der Wirtschaft - als “nachhaltiges“ Gegengewicht sozusagen zu den gegenwärtig oft als negativ beobachtenden Auswirkungen der Globalisierung.

Aber nicht nur Pflanzen gelten als „nachwachsend“ - auch alle anderen Energiequellen, die auf unserem Planeten -  meist kostenlos - zur Verfügung stehen zählen dazu: Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie in Form von Wärme, oder als direkte Umwandlung in elektrische Energie (Photovoltaik).