Eine Initiative für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Veganer Wein - Biowein

Weingut Daniela Vigne & Toni Soellner

Bio-Wein, Biologisch hergestellter veganer Wein, Biowein aus Österreich, Flaschenweinverkauf

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veganer Wein
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Ressourcen u.
Energie sparen
Recycling u.
Wiederverwertung
letzte Änderung: 29.01.2017

"Bioweine" - biologisch-biodynamisch gekeltert - veganer Wein

Dass Wein vegetarisch und rein pflanzlich - also vegan - hergestellt wird, erscheint eigentlich klar. Doch bei der konventionellen Weinherstellung kommen oft tierische Zusatzstoffe zum Einsatz, die der Konsument nicht gleich wahrnimmt, auch wenn er Weinkenner ist. Daher wir veganer Wein immer häufiger gekauft.

Veganismus und Weinkultur

Vegane Stoffe zeichnen sich durch nicht-tierische Herkunft aus, und man fragt sich, welche Vorteile diese dem Wein bringen. Die Tradition bei der herkömmlichen Vinifizierung besteht ja darin, dass bereits oft im Most Schönungsmittel beigegeben werden, die dem Wein einen besonders runden und vollen Geschmack verleihen. Verwendet wird dabei u.a. Hühnereiweiß, Knochen-Gelatine oder Kasein. Diese Stoffe werden bei der veganen Weinherstellung durch pflanzliche Komponenten ersetzt.

  Bioweine  

Nun bevorzugen viele Weinfreunde bei ihrem Kauf bereits den veganen Rebensaft. Motiv für den Veganismus ist dann nicht nur der Wunsch nach gesunder Ernährung, sondern auch ein grundsätzlicher Verzicht auf Produkte tierischer Herkunft - allein um Tieren Leid zu ersparen. So gesehen hat diese Weltanschauung auch eine moralische Komponente.

Vegan hergestellter Wein oder Bio-Wein ?

Der Erfolg der Weinschönung lässt sich nun auch mit anderen Maßnahmen in der Weinbehandlung erreichen; vor allem mit biologischer und sauberer Kelterung. Entscheidend ist dabei vor allem der vollständige Verzicht auf Kunstdünger.

Ein Trost für den Normalverbraucher: auch der maßvolle Genuss von normalem, biologisch erzeugtem Wein ist - abgesehen von Alkoholgehalt - nicht ungesund.

 

Was den Geschmack betrifft ist der Unterschied zwischen veganem und nichtvegan hergestelltem Wein beim Trinken so gut wie nicht feststellbar. Hier zählt eher das Vertrauen in die Seriosität und Fachkenntnis des Winzers.

Weitere → Informationen über biologische Weine

 

Biowein von Söllner -  biologisch hergestellter Wein

In ihrem Weingut nicht weit nördlich von Wien betreibt der Winzer Söllner einen Weinbau, bei dem das natürliche Gleichgewicht zwischen den Mikroorganismen im Boden, sowie den Nützlingen am Rebstock (Marienkäfer, Flor- und Schwebefliegen etc.) funktioniert.

Doppelter Vorteil: die Schädlinge der Weinrebe werden dabei auf biologische Art bekämpft und zugleich erhält der Weinstock lebenswichtige Nährstoffe. Weinkultur, die auf diese Weise betrieben wird benötigt natürlich auch keine Insektizid-Spritzung - bei der neben den Ungeziefern sondern auch Nützlinge zerstört würden.

  Biowein-Weinberg  

Nicht umsonst darf der so hergestellte Wein die Bezeichnung Biowein tragen. Die  Rebsorten umfassen vorwiegend Grüner Veltliner, Roter Veltliner, Riesling, Zweigelt und St. Laurent. 

Zur → Übersicht der Flaschenweine und zur → Liste der Händler

  Bio-Winzer  

Die Weinbau-Philosophie von Söllner

Die Lagen rund um Gösing bieten aufgrund der Kleinstrukturiertheit beste Voraussetzungen für modernen biologischen Weinbau. Dazu werden die Regeln der Biodynamik konsequent befolgt, d.h. auf allen Flächen werden nur biodynamischen Präparate und Kompost aus Trester, Pferdemist und Schafmist eingesetzt.

Die Liebe der Winzer gilt jedoch nicht nur dem Wein, den sie auch selber trinken, sondern auch einem gesunden, lebendigen Boden auf dem dieser gedeiht. Eine weitere Entwicklung der Qualität zeigt die zunehmend praktizierte vegane Kelterung des Weines.

 

Wein und Wahrheit

In vino veritas" - "die Wahrheit liegt im (Bio-)Wein". Demeter, die Göttin der Fruchtbarkeit der Erde bescherte dem edlen Rebensaft das geschützte Markenzeichen Demeterwein, das nur für biologisch-dynamisch erzeugte Produkte steht. Dass Söllner diese Bezeichnung nicht führt liegt keineswegs an einem Qualitätsmangel, sondern an der Individualität des Winzers und seinem unbürokratischen Weinmarketing. Was gibt es  natürlicheres als Wein - wenn er nach Regeln wie diesen hergestellt wird: kein Kunstdünger, keine Pestizide, keine sonstigen synthetischen Stoffe. Der Biowein von Toni Söllner erfüllt diese Kriterien, und ist eine ökologische Gaumenfreude. Wein mit Seele - dieses Motto lebt der Winzer auch persönlich.

Histaminfreier Wein und Allergien

Als wichtigstes Verkaufsargument für "histaminfrei" gilt bei Weinen, dass diese auch für Allergiker bekömmlich sind. Histamine sind Naturstoffe, die im menschlichen oder tierischen Organismus als Gewebshormon und Neurotransmitter wirken; sie können bei Allergikern und Personen mit Histaminintoleranz (HIT) zu Problemen führen. Über die Verträglichkeit gibt es dabei divergierende wissenschaftliche Ansichten.

Die Produkte von Söllner sind - wie viele andere gute Weine - nicht völlig histaminfrei. Eine Begründung liegt beim Rotwein im hohen Reifegrad - für Weinkenner ein positives Geschmacksargument. Also, je länger die Reifung, desto höher ist der Histamingrad.

Näheres Zum Thema → Histamin und Wein finden Sie auch im Floridsdorfer Allergie-Zentrum in Wien, sowie aus medizinischer Sicht in www.netdoctor.at.

 

Nachwachsende Rohstoffe - die Natur als Energiequelle und Baumeister

NAWAROs - Nachwachsende Rohstoffe brauchen bei den Kriterien für „Ökointelligenz“ nicht näher erklärt zu werden. Dass aber z.B. Zellulose nicht nur ein Rohstoff für die Zellstoffherstellung ist, sondern auch für die Herstellung von Textilien verwendet werden bedeutet auch eine beachtliche Einsparung von Wasser (für 1kg Textilfasern aus Zellulose benötigt man nur ein tausendstel der Wassermenge wie für 1kg Baumwolle).

Als weiterer Vorteil der NAWAROs kann sich auch der regionale Aspekt positiv zu Buche schlagen. Heimische Pflanzen  wie Flachs, Hanf, Stroh etc. erfüllen Anforderungen von transportintensiven Rohstoffen wie Erdöl, Baumwolle usw., und leisten dabei einen wertvollen Beitrag zur Regionalisierung der Wirtschaft. Als “nachhaltiges“ Gegengewicht sozusagen, zu den gegenwärtig oft als negativ beobachtenden Auswirkungen der Globalisierung. Auch heimischer Wein erfüllt dabei die Vorteile von regional bevorzugter Landwirtschaft.

Aber nicht nur Pflanzen gelten als „nachwachsend“ - auch alle anderen Energiequellen, die auf unserem Planeten -  meist kostenlos - zur Verfügung stehen zählen dazu: Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie in Form von Wärme, oder als direkte Umwandlung in elektrische Energie (Photovoltaik).