Eine Initiative für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Hybrid-Auto: Antrieb mit Benzin und Strom

Toyota Motor Corporation

Hybridauto, Auto mit Hybrid-Antrieb, Benzin- / Dieselfahrzeug mit zusätzlichem Elektroantrieb

Hybridauto
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Recycling u.
Wiederverwertung
Nachwachsende
Rohstoffe
letzte Änderung: 11.10.2016

Hybridauto - die Kombination von Benzinauto und Elektroauto

Ein Hybridauto ist kein reines Elektroauto. Sein Antrieb besteht aus einer intelligenten Kombination von Benzin- und Elektromotor.

Der Hybridmotor vereint zwei unterschiedliche Kraftquellen in einem Auto: einen Verbrennungsmotor und einen Elektromotor. Die Energie für den Motor erhält das Hybridauto im Unterschied zum Elektroauto nicht aus der Steckdose, sondern als Benzin oder Diesel aus der Tankstelle.

  Hybridantrieb  

Das Hybrid- Prinzip

Das Prinzip der Hybridtechnik verleiht dem Auto alle Vorzüge, die ein Elektroauto aufweist: bei Beschleunigung vom Stand und bei niedriger Geschwindigkeit treibt der Elektromotor das Fahrzeug an.

Dies bedeutet: nahezu geräuschlosen Antrieb und starkes Anzugsdrehmoment. Bei höherer Geschwindigkeit wird automatisch auf den Benzinmotor umgeschaltet (wobei der E-Motor bei der Beschleunigung zusätzlich noch Energie zuführt).

Und wenn Sie vom Gas gehen, bremsen oder bergab fahren wird die kinetische Energie, die normalerweise in den Bremsen als Wärme "vernichtet" wird, in der Batterie gespeichert.

 

→  Übersicht über die dzt. am Markt befindlichen Hybridautos und Modelle

 

 

Die Vorteile eines Hybridautos

 
  • Die Batterie eines Hybridfahrzeuges muss nicht an einer stationären Ladestelle geladen werden, da der Elektromotor bereits während der Fahrt wieder aufgeladen wird.

  • In kritischen Situationen erweist sich die hohe Beschleunigung für die Sicherheit von Vorteil, da der Gleichstrom-Elektromotor ein sehr hohes Anzugsdrehmoment aufweist.
  • Der Elektromotor zeichnet sich im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor durch wesentlich einfacherer Konstruktion aus, und ist weitgehend wartungsfrei.
  • Mir dem reduzierten Verbrauch an fossilem Treibstoff verursacht das Hybridfahrzeug einen geringeren Anteil an CO2-Emissionen, und trägt daher positiv zum Umweltschutz bei.
  • Durch den weitgehenden Ersatz von Benzin bzw. Diesel durch elektrische Energie sind auch die Betriebskosten – vor allem wenn der Strom solar erzeugt wird – wesentlich niedriger.
  • Das Motogeräusch des Hybridantriebes ist bei normaler Betriebsweise sehr leise und verursacht daher nur geringe Lärmbelästigung.
 
  Toyota mit Hybridantrieb  

Toyota Yaris Hybrid

Elektromotor: 45 kW/61 PS, max. Drehmoment: 169 Nm, 1,5-Liter-Ottomotor: 55 kW/75 PS, max. Drehmoment: 111 Nm, kombinierte maximale Systemleistung: 74 kW/100 PS, Höchstgeschwindigkeit: 165 km/h, Durchschnittsverbrauch: 3,6 Liter, CO2-Ausstoß: 82 g/km

Preise

Weitere Auto-Hersteller, die Hybridautos bzw. Elektroautos produzieren sind Lexus RX (Voll-Hybrid), Nissan Leaf (Elektroauto ab 2012), BMW (Hybrid), Opel Astra (Hybrid-Antrieb ab 1011), Honda Insight (Hybrid) usw.

 

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Hybrid - warum ein Auto?

Das Wort "Hybrid" kommt aus dem Lateinischen hybrida und bedeutet so vie wie Mischling, Bastard. In der Biologie versteht man unter einer Hybridzüchtung die Mischung zweier auf Perfektion gezüchteten Stammlinien. Das Ziel ist dabei die Selektion in Richtung der besten Eigenschaften, z.B. Geschmack, Ertrag und Größe, welch sich in der so gezüchteten Pflanze vereinen. Weiteres positives Resultat: die Erträge von Hybriden sind um einiges höher als die von Nicht-Hybriden.

Doch kein Vorteil ohne Nachteil: die aufwendig herangezüchteten Eigenschaften der Hybridpflanzen gehen bereits ab der zweiten Generation wieder verloren; das Hybridsaatgut ist nicht in der Lage, die erhaltenen Eigenschaften weiter zu vererben. Als negative Folge sind die Landwirte daher gezwungen, das verständlicherweise nicht gerade billige Saatgut jedes Jahr neu zu kaufen.
Die ist auch ein wichtiger Kritikpunkt. Die Gegner der Hybridtechnologie warnen vor einer Monopolstellung, welche die Landwirte schnell in die Abhängigkeit einiger Agrarkonzerne treiben kann.

Da sich Hybrid-Autos allerdings nicht fortpflanzen ist zumindest diese Sorge für Autofahrer gebannt.....

 

Ressourcen sparen - warum eigentlich?

Dass die Ressourcen unseres Erdballes nicht unendlich verfügbar sind wollen wir nicht ständig hören - aber es ist so. Auch wenn das Ende des Erdölzeitalters schon zig-male angekündigt, doch immer wieder verschoben wurde: spätestens im Jahr 2050 wird es eng. Und wenn wir so wie bisher weitermachen, vielleicht auch schon früher. Natürlich können wir mit High-Tech noch den letzten Ölschiefer ausquetschen und ständig tiefere Ölvorkommen ausfindig machen. Aber eines Tages ist es aus; denn Erdöl ist eben ein „nicht nachwachsender“ Rohstoff. Zumindest dauert das Nachwachsen Millionen von Jahren.

Natürlich werden auch alternative Formen der Energiegewinnung gefunden und weiterentwickelt. Doch eines ist klar: unser Planet hat eine Durchmesser von 12.000 Kilometern. Und egal in welche Richtung Sie geradeaus fahren oder fliegen mögen: nach 40.000 Kilometern sind Sie wieder am Ausgangspunkt Ihrer Reise.

„Ressourcen sparen“ bedeutet letztlich auch „Kosten sparen“. Und dies stellt auch für Industrie und Gewerbe einen interessanten Wettbewerbsfaktor dar. Nicht zuletzt beim Thema "Mobilität" existieren bereits erfolgreiche Technologien zur Einsparung an fossilem Treibstoff durch den Einsatz von elektrischer Energie - wenn möglich sogar aus solarer Produktion.

Ressourcen sparen bedeutet also mit Energie, Elektrizität, Rohstoffen und Produkten sorgsam umzugehen, und damit auch ein wichtiges ökonomisches Ziel zu erreichen – nämlich Geld und Kosten zu sparen.