Zellulosefaser statt Baumwolle

Lenzing AG

Naturfaser aus Zellulose, Cellulose, Zellulosefasern, Textil-Naturfaser für Bekleidung

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Zellulosefaser statt Baumwolle
Nachhaltige
Produkteigenschaften
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Vermietung
mieten statt kaufen
Ressourcen u.
Energie sparen
Recycling u.
Wiederverwertung

Naturfaser aus Zellulose


Naturfasern sind seit jeher ein Rohstoff für Bekleidung, Wäsche und andere Textilien. Doch ihre Herstellung bedeutet manchmal ein Problem für die Ökologie: so benötigt der wertvolle Rohstoff Baumwolle für die Herstellung von einem Kilo Rohmaterial mehr als 10.000 Liter Wasser. Textilfasern aus Zellulose (Cellulose) bieten hier eine ökologische und preiswerte Alternative.

Die Lenzing Gruppe produziert biologisch abbaubare Fasern aus dem immer nachwachsenden Rohstoff Holz - ganz im Sinne ihrer Nachhaltigkeitsstrategie, die bei Lenzing auch als „Naturally positive“ bekannt ist.

Nähere Infos über die Cellulose-Faser Lyocell  → TENCEL

   

Wie stellt man Textil-Naturfasern aus Zellulose her?

Die Herstellung der Textil-Naturfaser Lyocell erfolgt aus dem Rohstoff Zellulose. Dieser wird vorwiegend aus heimischem Holz gewonnen.

Informationen über die → Herstellung

Kleidung, Wäsche und Biostoffe auf Lyocell-Basis können Sie im Textilfachhandel kaufen. Auch in der Mode und Sportbekleidung ist diese Naturfaser bereits überall zu finden. Für die Produktion benötigt man weniger als 1% an Wasser - verglichen mit der vorhin genannten Baumwoll-Faser. Zur Übersicht der → Marken

 

Darüber hinaus verfügt der Textilwerkstoff aus Cellulose über weitere hervorragende Eigenschaften. So zeichnet sich die Zellulosefaser durch eine perfekte Feuchtigkeitsaufnahme aus.

 

Cellulosefasern - angenehm bei Feuchtigkeit

Unter einer Bettdecke aus Tencel schwitzt man wesentlich weniger, weil die Faser eine hohe Aufnahmekapazität für Feuchtigkeit aufweist. Weiters verfügt Zellulose auch über einen exzellenten Feuchtigkeitsdurchgangsindex (im Vergleich zu Wolle, Daune und Polyester).

Daher gewinnt die Naturfaser für Bekleidung und Textilstoffe eine immer höhere Bedeutung. Für die Herstellung der Fasern hat Lenzing neu Technologien entwickelt und zählt mit über 80 Jahren Erfahrung zu den ältesten und erfahrensten Unternehmen in der Zellulose-Branche.

   

Das Portfolio umfasst drei Generationen holzbasierter Cellulosefasern: Lyocell, Modal und Viscose. Bei der Produktion in den beiden Bioaffinerien Lenzing und Paskov zeigt der Hersteller hohe Verantwortung beim Umgang mit den vorhandenen Ressourcen. Dabei wird das Holz zu 100 % verwertet. Neben der Herstellung von Zellstoff als Rohstoff für die Fasern gewinnt man eine Reihe von wertvollen Bioraffinerie-Produkten wie Essigsäure, Xylose und Furfural.

Die Produktion in den  → Bioraffinerien

  Arbeitskleidung aus Zellulosefasern  

Berufsbekleidung mit nachhaltigen Fasern

Arbeitskleidung wird herkömmlich aus den Fasern von Baumwolle und Polyester hergestellt. Dabei bietet die Zellulosefaser TENCEL® wesentliche Vorteile wie zum Beispiel hohe Festigkeit, gute Aufnahme von Feuchtigkeit und hautfreundliche Eigenschaften.

Auf der weltgrößten Messe für Arbeitskleidung in Düsseldorf wurde die Faser TENCEL® für Industriewäsche und Naturfaser Bekleidung bereits im Jahr 2013 präsentiert.

Im Vergleich zur Viskosefaser unterscheidet sich die Technologie der Herstellung von Lyozellfasern durch eine besonders hohe Umweltverträglichkeit.

Textilfaser aus umweltfreundlicher Produktion

Mit dem patentierten Spinnverfahren wird eine Faser erzeugt, die entweder eine glatte Oberfläche aufweist (Peach Skin-Effekt), oder an der Außenseiten mit feinsten Faserhärchen ausgestattet ist. Dies verleiht dann dem Gewebe den angenehmen Griff von Seide.

Produziert wird die Naturfaser in einem umweltfreundlichen Verfahren aus dem natürlichen Rohstoff Holz und ist daher biologisch voll abbaubar. Damit hat sich das Unternehmen das Ziel gesetzt, auf dem Weg zurCO2-emissionsfreien Zukunft die Treibhausgasemissionen pro Tonne Produkt bis 2030 um 50 % zu reduzieren.
 

 Die → Dekarbonisierung
 

  Cellulose Naturfaser aus heimischem Holz  
   

Microfaser - weich für Hygieneprodukte

Nicht zuletzt kann Zellulose auch zu Microfasern verarbeitet werden, einem Ausgangswerkstoff für exklusive Luxustextilien. Oder auch zu Hygieneprodukten und Wischtüchern aus Microfaser.

Sie eignen sich durch ihre hohe Saugfähigkeit und Speicherkapazität von Flüssigkeit gut für Kosmetiktücher, sowie Baby- und Feuchttücher.

Die Modalfaser MicroModal von Lenzing beeindruckt u.a. durch Feinheit, natürlichen Glanz und samtige Struktur.

 
 

Nachhaltige Wertschöpfungskette

Bei der Faserproduktion wird stets darauf geachtet, dass die gesamte Wertschöpfungskette den nachhaltigen Anforderungen der Lenzing Gruppe entspricht.

So muss das angekaufte Holz aus zertifizierten oder kontrollierten Wäldern stammen. Mehr Information zum Produktionsverfahren und den verwendeten Ressourcen finden Sie→ hier

 
Cellulose Naturfaser aus heimischem Holz
 

High-Tech in der Faserentwicklung

Die Lenzing AG beschäftigte sich bereits seit 1983 mit Forschungsarbeiten im Bereich Textilfasern. Unter anderem auch an alternativen Herstellverfahren für Celluloseregeneratfasern mit der schon 1939 entdeckten celluloselösenden Wirkung des Aminoxids NMMO (N-Methylmorpholin-N-Oxyd). Im Jahr 1990 hat Lenzing eine Pilotanlage mit 400 kg Tagesproduktion in Betrieb genommen.

Der damit initiierte Lyocell-Prozess ersetzte nicht nur das Potenzial bestehender Technologien, sondern stellte darüber hinaus eine vollständig neue Faserentwicklung dar. Dies ermöglichte, dass neue innovative Produkte auf den Markt drängten, die einen großen Einfluss auf die gesamte Zellulosefaserindustrie haben.

Die Substitution von Baumwolle durch Naturfasern aus Zellulose stellt einen hoffnungsvollen Aspekt im Hinblick auf die Schonung unserer Umwelt dar. Sehen Sie hier einen eindrucksvollen Bericht von → GLOBAL2000.

 

Nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien

Nachwachsende Rohstoffe sind land- und forstwirtschaftlich erzeugte Produkte, die nicht als Nahrungs- oder Futtermittel Verwendung finden, sondern stofflich oder zur Erzeugung von Wärme, Strom oder Kraftstoffen zum Einsatz kommen. Der wichtigste und am häufigsten genutzte Rohstoff dieser Art ist Holz. Es ist seit der Vorzeit für den Menschen unverzichtbar und gilt bis heute auch in Industrieländern einer der wichtigsten und vielseitigsten Rohstoffe.

Dass zum Beispiel Zellulose nicht nur ein Rohstoff für die Zellstoffherstellung ist, sondern auch für die Herstellung von Textilien verwendet werden kann, hat ein großer österreichischer Konzern erfolgreich bewiesen. Kleines Detail am Rande: für 1kg Textilfasern aus Zellulose benötigt man nur ein tausendstel der Wassermenge wie für 1kg Baumwolle.

Als zusätzlicher Vorteil der NAWAROs zählt sehr oft auch der regionale Aspekt. Heimische Pflanzen und Pflanzenteile wie Flachs, Hanf, Stroh etc. erfüllen Anforderungen von transportintensiven Rohstoffen wie Erdöl, Baumwolle usw. und leisten dabei einen wertvollen Beitrag zur Regionalisierung der Wirtschaft. Als nachhaltiges Gegengewicht zu den gegenwärtig oft als negativ beobachtenden Auswirkungen der Globalisierung.

nachhaltig mit:

UmweltBMK
WirtschaftBMDW
WissenschaftBMBWF

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