Eine Initiative für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Zellulosefaser statt Baumwolle

Lenzing Fibers GmbH

Naturfaser aus Zellulose / Cellulose, Zellulosefasern, Textil-Naturfaser aus Österreich

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Zellulosefaser statt Baumwolle
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Ressourcen u.
Energie sparen
Recycling u.
Wiederverwertung
letzte Änderung: 23.10.2014

Naturfaser aus Zellulose

Naturfasern sind seit jeher ein Rohstoff für Bekleidung, Wäsche und andere Textilien. Doch Ihre Herstellung bedeutet manchmal ein Problem für die Ökologie: so benötigt z.B. der wertvolle Rohstoff Baumwolle für die Herstellung von einem Kilo Rohmaterial mehr als 10.000 Liter Wasser - und dies oft in sehr wasserarmen Regionen. Textilfasern aus Zellulose bieten hier eine ökologische und preiswerte Alternative.

Heimische Textil-Naturfaser

Die Herstellung der Textil-Naturfaser TENCEL® erfolgt überraschend einfach: der Rohstoff  dafür ist Zellulose - er wird aus heimischem Holz gewonnen.

Die Erzeugnisse von Lyocell können Sie im Textilfachhandel beziehen. Hier eine → Bezugsquelle im Internet.

 

Für die Produktion benötigt man weniger als 1% an Wasser - verglichen mit der vorhin genannten Baumwoll-Faser! Darüber hinaus verfügt der neue Textilwerkstoff über weitere hervorragende Eigenschaften,  u.a. perfekte Feuchtigkeitsaufnahme.

So schwitzt man unter einer Bettdecke aus Tencel wesentlich weniger, weil die Faser eine hohe Feuchtigkeitsaufnahme-Kapazität aufweist. Weiters verfügt das Material auch über einen sehr guter Feuchtigkeitstransport, hohe Pufferwirkung und einen exzellenten Feuchtigkeitsdurchgangsindex (im Vergleich zu Wolle, Daune u. Polyester).

 

Tencel kaufen

Umweltfreundliche Produktion

Produziert wird die Naturfaser in einem umweltfreundlichen Verfahren aus dem natürlichen Rohstoff Holz und ist daher biologisch voll abbaubar. Mit dem patentierten Spinnverfahren wird eine Faser erzeugt, die entweder eine glatte Oberfläche aufweist (Peach Skin-Effekt), oder an der Außenseiten mit feinsten Faserhärchen ausgestattet ist, was dem Gewebe den Griff von Seide verleiht.

  Arbeitskleidung aus Zellulose    

Neu: Arbeitskleidung aus Zellulose-Faser

Arbeitskleidung wird herkömmlich aus den Fasern von Baumwolle und Polyester hergestellt. Dabei bietet die Zellulosefaser TENCEL® wesentliche Vorteile wie z.B. hohe Festigkeit, gute Aufnahme von Feuchtigkeit und hautfreundliche Eigenschaften.

Auf der weltgrößten Messe für Arbeitskleidung in Düsseldorf wurde die Faser TENCEL® für Industriewäsche im Jahr 2013 präsentiert.

 

Nicht zuletzt kann Zellulose auch zu Microfasern verarbeitet werden, einem Ausgangswerkstoff für exklusive Luxustextilien. Die Modalfaser MicroModal von Lenzing zeichnet sich u.a. durch Feinheit, natürlichen Glanz und samtige Struktur aus.

 

Nähere Infos über → TENCEL von Lenzing Fibers

  Zellulose ersetzt Baumwolle  

High-Tech in der Faserentwicklung

Die Lenzing AG beschäftigte sich bereits seit 1983 im Zuge von Forschungsarbeiten an alternativen Herstellverfahren für Celluloseregeneratfasern mit der schon 1939 entdeckten celluloselösenden Wirkung des Aminoxids NMMO (N-Methylmorpholin-N-Oxyd). Im Jahr 1990 wurde in Lenzing eine Pilotanlage mit 400 kg Tagesproduktion in Betrieb genommen.

Der damit initiierte Lyocell-Prozess ersetzte nicht nur das Potenzial bestehender Technologien, sondern stellte darüber hinaus eine vollständig neue Faserentwicklung dar. Dies ermöglichte, dass neue innovative Produkte auf den Markt drängten, die einen großen Einfluss auf die gesamte Zellulosefaserindustrie haben.

Nachwachsende Rohstoffe - die Natur als Energiequelle und Baumeister

NAWAROs - Nachwachsende Rohstoffe brauchen bei den Kriterien für „Ökointelligenz“ nicht näher erklärt zu werden. Dass aber z.B. Zellulose nicht nur ein Rohstoff für die Zellstoffherstellung ist, sondern auch für die Herstellung von Textilien verwendet werden kann, hat ein großer österreichischer Konzern erfolgreich bewiesen. Kleines Detail am Rande: für 1kg Textilfasern aus Zellulose benötigt man nur ein tausendstel der Wassermenge wie für 1kg Baumwolle.

Als weiterer Vorteil der NAWAROs kann sich auch der regionale Aspekt positiv zu Buche schlagen. Heimische Pflanzen/teile wie Flachs, Hanf, Stroh etc. erfüllen Anforderungen von transportintensiven Rohstoffen wie Erdöl, Baumwolle usw., und leisten dabei einen wertvollen Beitrag zur Regionalisierung der Wirtschaft - als “nachhaltiges“ Gegengewicht sozusagen zu den gegenwärtig oft als negativ beobachtenden Auswirkungen der Globalisierung.

Aber nicht nur Pflanzen gelten als „nachwachsend“ - auch alle anderen Energiequellen, die auf unserem Planeten -  meist kostenlos - zur Verfügung stehen zählen dazu: Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie in Form von Wärme, oder als direkte Umwandlung in elektrische Energie (Photovoltaik).