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Blattläuse biologisch bekämpfen

biohelp GmbH

biologische Schädlingsbekämpfung gegen Blattläuse, Dickmaulrüssler, weisse Fliege usw.

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Blattlaus
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Recycling u.
Wiederverwertung
Nachwachsende
Rohstoffe
letzte Änderung: 29.02.2016

Biologische Blattlausbekämpfung

Für Gartenfreunde zählen Blattläuse zu den gefürchtetsten Schädlingen. Ihre Saugtätigkeit führt zu Schäden an den Pflanzen bis hin zur Vernichtung ganzer Ernten. Im Frühjahr vermehrt sich die → Blattlaus explosionsartig, und mancher Pflanzenfreund greift dann in seiner Verzweiflung zu Gift und Pestiziden. Dabei kann man Blattläuse auch mit jenen Mitteln bekämpfen, welche die Natur vorgesehen hat: biologische Blattlausbekämpfung mit "Nützlingen" - z.B. der Florfliege.

  Florfliegen zur Blattlausbekämpfung  

Biologische Schädlingsbekämpfung

Fast grausam mutet diese biologische Schädlingsbekämpfung an: die Larve der Florfliege ergreift die Laus mit ihren Zangen und injiziert eine lähmende toxische Substanz. Anschließend wird die Beute ausgesaugt.

Bis zu 800 Schädlinge werden dabei von einer Florfliegenlarve abgetötet. Im Freiland ist dieses Hausmittel jedoch nur eingeschränkt verwendbar. Gerade bei größeren Pflanzen, Obstbäumen usw. "verfliegen" sich die Florfliegen großteils. Hier könne Sie → Blattlausfeinde kaufen

 

Die Vermehrung

Der Blattlausbefall beginnt meist unbemerkt, doch bei günstigen Wachstumsbedingungen vermehrt sich der Schädling sehr schnell in ganzen Blattlauskolonien. Meist kann man die Läuse auf den Blattunterseiten und im Bereich der Blatt-Ansätze finden. 

 

Ein Schlupfwespen-Weibchen vernichtet bis zu 300 Blattläuse

Ein sehr einfaches umweltverträgliches Mittel, das so gut wie gar nichts kostet: mit einem scharfen Wasserstrahl die Blätter von allen Seiten, vor allem von unten abduschen. Ein Großteil der Insekten ist dabei so überrascht, dass er einfach weggespült wird.

Wenn  man gelegentlich diese Gartenschlauch-Spritzung wiederholt hält man damit den Schädlingsbefall zumindest in Grenzen.

  Blattlausbekämpfung mit  Schlupfwespe  

Finden Sie hier noch einiges → Wissenswertes über Blattläuse und Ihre natürlichen Feinde

Weitere Hausmittel um Pflanzenläuse, weiße Fliege etc. schonend zu bekämpfen:

  • Brennnesselsud: 100 g frische Brennnesseln 24 Stunden lang in 0,5 – 1 Liter Wasser einweichen und unverdünnt auf die befallenen Pflanzen spritzen.
  • Rapsölemulsion: 18 ml Rapsöl auf 1 Liter Wasser. Damit eine Öl-/Wasser-Emulsion entsteht gibt man einige Spritzer Spülmittel hinzu. Durch das Besprühen mit dem umweltverträglichen Rapsöl-Präparat werden die Atmungsöffnungen der Läuse verschlossen, sodass diese mit der Zeit ersticken.
  • Ähnliche Wirkung zur Bekämpfung der lausigen Insekten erzielt man auch mit Seifensud: 50 g Schmier- oder Kernseife auf ein Liter Wasser, dazu 75 ml Spiritus. Nur die Blattunterseiten besprühen.
  • Tabaksud: Etwa 50 g Tabak in einem Liter Wasser einige Minuten kochen. Abseihen und ein paar Tropfen Spülmittel hinzufügen. Vorsicht: Nikotin ist nicht nur für Blattläuse giftig!

 

Ressourcen sparen - warum eigentlich?

Dass die Ressourcen unseres Erdballes nicht unendlich verfügbar sind wollen wir nicht ständig hören - aber es ist so. Auch wenn das Ende des Erdölzeitalters schon zig-male angekündigt, doch immer wieder verschoben wurde: spätestens im Jahr 2050 wird es eng. Und wenn wir so wie bisher weitermachen, vielleicht auch schon früher. Natürlich können wir mit High-Tech noch den letzten Ölschiefer ausquetschen und ständig tiefere Ölvorkommen ausfindig machen. Aber eines Tages ist es aus; denn Erdöl ist eben ein „nicht nachwachsender“ Rohstoff. Zumindest dauert das Nachwachsen Millionen von Jahren.

Natürlich werden auch alternative Energieformen gefunden und weiterentwickelt. Doch eines ist klar: unser Planet hat einen Durchmesser von 12.000 Kilometern. Und egal in welche Richtung Sie geradeaus fahren oder fliegen mögen: nach 40.000 Kilometern sind Sie wieder am Ausgangspunkt Ihrer Reise.

„Ressourcen sparen“ bedeutet letztlich auch „Kosten sparen“. Und dies stellt auch für Industrie und Gewerbe einen interessanten Wettbewerbsfaktor dar. Nicht zuletzt beim Thema „Ausschuss“, „Schrott“ und „Gewerbemüll“ dämmert es langsam, dass jede Tonne Abfall nicht nur Entsorgungskosten bedeutet, sondern bereits beim Wareneingang als Rohstoff bezahlt wurde - eine gewaltige Verschwendung von wertvollen Ressourcen!