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Schnellkomposter mit Bio-Technik

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Geruchloser Komposter, Schnellkomposter mit Belüftung, Garten-Komposter, Thermokomposter

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Thermokomposter
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Ressourcen u.
Energie sparen
letzte Änderung: 28.01.2017

Schnellkomposter - Kompostieren ohne Umsetzen

Die Kompostierung von eigenen Küchenabfällen und Gartenresten mit einem Schnellkomposter stellt ein praktisches Recycling von Garten- und Küchenabfällen dar. Aus Gartenabfällen erzeugter Kompost bedeutet einen preiswerten und natürlichen Dünger, der noch dazu ohne zusätzlichen Transport direkt in der Natur anfällt. Als Zusatznutzen erspart man sich auch noch das Ausleeren des Bioabfalls in den Mülleimer. Komposter mit beschleunigter Verrottung haben den Vorteil, dass der Kreislauf von pflanzlichem Wachstum und Verrotten schnell und effizient abläuft.

  Schnellkomposter Prinzip  

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Die herkömmlichen Kompostmaschinen wecken dabei oft Illusionen: man füllt die Anfälle oben in eine Vorrichtung hinein, und unten kommt in kürzester Zeit feinster Reifkompost heraus. Dass das nicht ohne Verständnis der Natur funktionieren kann erweist sich oft als späte Erkenntnis.

Belüftung - die neue Konstruktion

Ein Erfinder aus Graz hat nun ein Verfahren patentiert, in dem der Verrottungsvorgang fast perfekt abläuft. Das → Schnellkomposter-Prinzip

Der Trick besteht in einer sehr einfachen aber wirkungsvollen Sperrvorrichtung ("Kompostregler"). Diese vermeidet, dass der Rohkompost den Behälter zu rasch durchläuft und damit im noch unverrotteten Zustand bereits mit dem gesamten Gewicht gegen den Boden drückt  – was eine ausreichende Belüftung und die leichte, gelockerte Entnahme so gut wie unmöglich machen würde.

Mit dieser Regelvorrichtung gewinnt der biologische Prozess der Kompostierung noch etwas Zeit, um mit ausreichender Sauerstoff-Versorgung einen gehaltvollen Naturdünger zu erzeugen. Dabei ist die Konstruktion einfach und unkompliziert – das hat auch den Vorteil, dass der Komposter zu einem vergleichsweise niedrigen Preis zu kaufen ist.

 
 

Das Kompost-Prinzip

Biochemisch gesehen läuft die Kompostierung oder Verrottung in einer Form von Verbrennung ab. Kohlehydrate, z.B. Zucker werden unter Zugabe von Sauerstoff und Wasser veratmet. Chemisch betrachtet ist dies eine umgekehrte Fotosynthese - in der aus Sonnenenergie, Kohlenstoff, Wasser und Sauerstoff das biologischen Produkte Kohlehydrat (also Zucker bzw. Glykose usw.) entstanden sind.

Das bei der Kompostierung entstehende Abbauprodukt besteht neben dem Rohkompost aus Kohlendioxyd und Wasser, wobei der Vorgang exotherm (also unter Entstehung von Wärme) abläuft. Die so hergestellte Komposterde enthält neben Kohlehydraten auch noch alle Düngermineralien, die für ein gesundes Wachstum von Pflanzen wichtig sind: die Elemente Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium und einige Spurenelemente.

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Die Praxis der Komposterzeugung

Die Gartenabfälle, Gras und Laub, sowie Küchenabfälle werden zerkleinert und durchmischt. Das ganze gibt dann ein mehr oder weniger homogenes Gemisch - „compostum“, was lateinisch „Das Zusammengesetzte“ bedeutet. Anschließend muss der Kompost in regelmäßigen Abständen umgesetzt, damit eine gute Durchmischung und Versorgung mit Sauerstoff ermöglicht wird. Der Bauer schaufelte früher seinen Misthaufen um. Heute gibt es in der industriellen Komposterzeugung mechanische Umsetzer und Wendemaschinen, die diese mühsame Arbeit maschinell durchführen. So mancher Kompostfreund wünscht sich dann zusätzlich zur normalen Biologie auch noch einen "Kompostbeschleuniger".

Zum Thema "Kompost selbst herstellen" finden Sie hier interessante → Tipps

Naturdünger statt Kunstdünger

Selber Kompostieren macht Freude: allein die Tatsache, dass man durch den natürlichen Kreislauf der Ressourcen auch einen preiswerten Dünger erhält gibt die Gewissheit, wirtschaftlich und gleichzeitig ökologisch sinnvoll zu handel. Auch die Tatsache, dass gut gereifter Kompost die Bodeneigenschaften nachhaltig verbessert, Verschlämmung vermeidet und die Wasserhaltung verstärkt erweckt in jedem Hobbygärtner neue Gartenfreude. Es versteht sich von selbst, dass man bei professioneller Kompostanwendung auch auf den Einsatz von Kunstdünger verzichten kann.

Recycling - Abfall, das Gold der Zukunft

Neue Produkte aus alten Sachen? Wer sich nicht von seinen alten Sachen trennen kann ist noch lange kein „looser“. Die Kunst besteht darin, die wirklichen Werte im Abfall zu erkennen. So wurde z.B. Hochofenschlacke - ein Nebenprodukt der Hüttenindustrie - gelegentlich mit Abfall verwechselt. Bis man erkannte, dass dieser Rohstoff ein hervorragendes Ausgangsmaterial für die Zementindustrie darstellt.

Aber auch die ganze Palette von Wärme-Dämmstoffen, z.B. aus Styropor-Abfall, Altpapier oder Abfallprodukten der Holzindustrie zeigt, dass die Wiederverwertung von Rohstoffen ein wirtschaftlich höchst interessantes Thema ist.

Dazu kommen noch neue Recycling-Bereiche, wie z.B. das Wiederbefüllen von Tintenpatronen und Farbträgern für Kopiergeräte, Drucker und Faxgeräte. Oder auch die Wiederaufbereitung von Traktoren, Staplern oder anderen Nutzfahrzeugen, bis hin zur Instandsetzung von Fenstern und Türen. Denn nicht immer ist das, was neu ist, unbedingt besser.
 

Nachwachsende Rohstoffe - die Natur als Energiequelle und Baumeister

NAWAROs - Nachwachsende Rohstoffe brauchen bei den Kriterien für „Ökointelligenz“ nicht näher erklärt zu werden. Dass aber z.B. Zellulose nicht nur ein Rohstoff für die Zellstoffherstellung ist, sondern auch für die Herstellung von Textilien verwendet werden kann, hat ein großer österreichischer Konzern erfolgreich bewiesen. Kleines Detail am Rande: für 1kg Textilfasern aus Zellulose benötigt man nur ein tausendstel der Wassermenge wie für 1kg Baumwolle.

Als weiterer Vorteil der NAWAROs kann sich auch der regionale Aspekt positiv zu Buche schlagen. Heimische Pflanzen/teile wie Flachs, Hanf, Stroh etc. erfüllen Anforderungen von transportintensiven Rohstoffen wie Erdöl, Baumwolle usw., und leisten dabei einen wertvollen Beitrag zur Regionalisierung der Wirtschaft - als “nachhaltiges“ Gegengewicht sozusagen zu den gegenwärtig oft als negativ beobachtenden Auswirkungen der Globalisierung.

Aber nicht nur Pflanzen gelten als „nachwachsend“ - auch alle anderen Energiequellen, die auf unserem Planeten -  meist kostenlos - zur Verfügung stehen zählen dazu: Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie in Form von Wärme, oder als direkte Umwandlung in elektrische Energie (Photovoltaik).