Eine Initiative für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Schnellkomposter mit Bio-Technik

green-practice-systems e.U

Geruchloser Komposter, Schnellkomposter mit Belüftung, Garten-Komposter, Thermokomposter

Näheres zum Produkt "Schnellkomposter mit Bio-Technik":
hier weiter zum Hersteller Kontakt zum Hersteller Tel./Fax
Tel.: +43 (316) 325206 - 0
Schnellkomposter
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Ressourcen u.
Energie sparen
letzte Änderung: 14.02.2018

Schnellkomposter - Kompostieren ohne Umsetzen

Die Kompostierung von eigenen Küchenabfällen und Gartenresten mit einem Schnellkomposter stellt ein praktisches Recycling von Garten- und Küchenabfällen dar. Dabei besteht der Wunsch vieler Gartenbesitzer, die organische Substanz schnell zu kompostieren. Ein Schnellkomposter oder Thermokomposter erscheint dazu als die ideale Lösung..

Schnelle oder langsame Kompostierung?

Aus Gartenabfällen erzeugter Kompost bedeutet einen preiswerten und natürlichen Dünger, der noch dazu ohne zusätzlichen Transport direkt in der Natur anfällt. Als Zusatznutzen erspart man sich auch noch das Ausleeren des Bioabfalls in den Mülleimer. Komposter mit beschleunigter Verrottung haben den Vorteil, dass der Kreislauf von pflanzlichem Wachstum und Verrotten rasch und effizient abläuft.

Thermo-Komposter Prinzip SUPERCOMP - Komposter 350 Liter, Preis: 149,90 €

 

 

Nähere → Infos    und zum → Webshop

 

Herkömmliche Kompostmaschinen vermitteln oft den Eindruck, dass man die Anfälle oben in eine Vorrichtung einfüllt, und unten kommt in kürzester Zeit feinster Reifkompost heraus. Dass das nicht ohne weiteres funktionieren kann setzt einiges Wissen an Biologie voraus.

Belüftung fördert schnelles Kompostieren

Wie funktioniert nun der Schnellkomposter? Die Lösung findet sich in einer einfachen aber wirkungsvollen Sperrvorrichtung ("Kompostregler"). Diese bewirkt, dass der Rohkompost den Behälter sehr langsam durchläuft, wodurch eine ausreichende Belüftung und die leichte, gelockerte Entnahme gefördert wird.

Mit dieser Regelvorrichtung gewinnt der biologische Prozess der Kompostierung mehr Zeit, um mit ausreichender Sauerstoff-Versorgung einen wertvollen Naturdünger zu erzeugen. Die Konstruktion ist einfach und unkompliziert – das hat auch den Vorteil, dass der Komposter zu einem vergleichsweise niedrigen Preis zu kaufen ist.

Funktion → das Schnellkomposter- Prinzip 

 

 

 

Die biologische Funktion des Komposters

Biochemisch gesehen läuft die Kompostierung oder Verrottung in einer Form ähnlich der Verbrennung ab. Dabei werden Kohlehydrate unter Zugabe von Sauerstoff abgebaut. Chemisch betrachtet ist dies eine umgekehrte Fotosynthese - in der aus Sonnenenergie, Kohlenstoff, Wasser und Sauerstoff Pflanzen und organische Substanz entstanden sind.

Beim Kompostieren entstehen neben dem Rohkompost auch Abbauprodukte in Form von Co2 und Wasser, wobei der Vorgang exotherm (also unter Entstehung von Wärme) abläuft. Die so hergestellte Komposterde enthält außer Humus auch noch alle Düngermineralien, die für ein gesundes Wachstum von Pflanzen wichtig sind. Unter anderem die Elemente Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium und einige Spurenelemente.

  richtige Kompostierung  

Die Praxis der Komposterzeugung

Die Gartenabfälle, Gras und Laub, sowie Küchenabfälle werden zerkleinert und durchmischt. Anschließend muss man den Kompost in regelmäßigen Abständen umsezten, damit eine gute Durchmischung und Versorgung mit Sauerstoff ermöglicht wird. Der Bauer schaufelte früher seinen Misthaufen um. Heute gibt es in der industriellen Komposterzeugung mechanische Umsetzer und Wendemaschinen, die diese mühsame Arbeit maschinell durchführen.

So mancher Kompostfreund wünscht sich dann zusätzlich zur normalen Biologie auch noch einen "Kompostbeschleuniger". In jeder Gartenabteilung finden Sie organische oder mineralische Präparate, die - unabhängig von einem Thermokomposter - einen schnelleren biologischen Ablauf versprechen. Zum Thema "Kompost selbst herstellen" finden Sie hier interessante → Tipps

Naturdünger statt Kunstdünger

Selber Kompostieren macht Freude: allein die Tatsache, dass man durch den natürlichen Kreislauf der Ressourcen auch einen preiswerten Dünger erhält gibt die Gewissheit, wirtschaftlich und gleichzeitig ökologisch sinnvoll zu handel. Gut gereifter Kompost verbessert die Bodeneigenschaften nachhaltig und vemeidet die Verschlämmung des Bodens. Dass er zusätzlich auch die Wasserhaltung verstärkt erweckt in jedem Hobbygärtner neue Gartenfreude. Es versteht sich von selbst, dass man bei professioneller Kompostanwendung auch auf den Einsatz von Kunstdünger verzichten kann.

Recycling - Abfall, das Gold der Zukunft

Neue Produkte aus alten Sachen? Wer sich nicht von seinen alten Sachen trennen kann ist noch lange kein „looser“. Die Kunst besteht darin, die wirklichen Werte im Abfall zu erkennen. So wurde z.B. Hochofenschlacke - ein Nebenprodukt der Hüttenindustrie - gelegentlich mit Abfall verwechselt. Bis man erkannte, dass dieser Rohstoff ein hervorragendes Ausgangsmaterial für die Zementindustrie darstellt.

Aber auch die ganze Palette von Wärme-Dämmstoffen, z.B. aus Styropor-Abfall, Altpapier oder Abfallprodukten der Holzindustrie zeigt, dass die Wiederverwertung von Rohstoffen ein wirtschaftlich höchst interessantes Thema ist.

Dazu kommen noch neue Recycling-Bereiche, wie z.B. die Wiederaufbereitung von Traktoren, Staplern oder anderen Nutzfahrzeugen, bis hin zur Instandsetzung von Fenstern und Türen. Denn nicht immer ist das, was neu ist, unbedingt besser.

Ganz abgesehen von den einfachen Abläufen in der Natur - z.B. des Kompostiervorganges - bei dem aus verrotteter organisher Substanz, aus abgestorbenen Pflanzen und Bäumen wervoller Humuns und damit Dünger entsteht. Ein alter biologischer Kreislauf des Lebens, der den Erhalt unserer wertvollen Umwelt sichert.

Nachwachsende Rohstoffe - die Natur als Energiequelle und Baumeister

NAWAROs - Nachwachsende Rohstoffe brauchen bei den Kriterien für „Ökointelligenz“ nicht näher erklärt zu werden. Dass aber z.B. Zellulose nicht nur ein Rohstoff für die Zellstoffherstellung ist, sondern auch für die Herstellung von Textilien verwendet werden kann, hat ein großer österreichischer Konzern erfolgreich bewiesen. Kleines Detail am Rande: für 1kg Textilfasern aus Zellulose benötigt man nur ein tausendstel der Wassermenge wie für 1kg Baumwolle.

Als weiterer Vorteil der NAWAROs kann sich auch der regionale Aspekt positiv zu Buche schlagen. Heimische Pflanzen/teile wie Flachs, Hanf, Stroh etc. erfüllen Anforderungen von transportintensiven Rohstoffen wie Erdöl, Baumwolle usw., und leisten dabei einen wertvollen Beitrag zur Regionalisierung der Wirtschaft - als “nachhaltiges“ Gegengewicht sozusagen zu den gegenwärtig oft als negativ beobachtenden Auswirkungen der Globalisierung.

Aber nicht nur Pflanzen gelten als „nachwachsend“ - auch alle anderen Energiequellen, die auf unserem Planeten -  meist kostenlos - zur Verfügung stehen zählen dazu: Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie in Form von Wärme, oder als direkte Umwandlung in elektrische Energie (Photovoltaik).