Abwasserreinigung mit Pflanzenkläranlage

Baumgartner Kleinkläranlagen und Umwelttechnik

Biologische Kläranlagen, Pflanzenkläranlage, Kleinkläranlagen, Bio-Kläranlage

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Pflanzenkläranlage
Nachhaltige
Produkteigenschaften
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Vermietung
mieten statt kaufen
Nachwachsende
Rohstoffe

Pflanzenkläranlage - biologische Reinigung von Abwasser

Als Pflanzenkläranlage wird eine biologische Kleinkläranlage zur natürlichen Abwasserreinigung bezeichnet. Die Reinigung des Abwassers erfolgt in Teichen bzw. Becken aus Kies und Sand als mechanische Filter. Als ökologische Komponente sind diese Kiesbeete mit Sumpfpflanzen wie Schilf oder Binsen bepflanzt. Dort erfolgt die Klärung des Abwassers im Filtersubstrat, durch den biologischen Stoffwechsel in den Wurzeln und Mikroorganismen der Pflanzen.

Bio Kläranlage

 Die Kleinkläranlage von ⇢ Baumgartner  

Wie reinigen Pflanzen das Abwasser?

Die meisten Pflanzen nehmen Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphate auf und verändern sie chemisch durch Phytoremediation (das ist die Sanierung von mit Schadstoffen belasteten Gewässern und Böden). Dieser Prozess findet in bepflanzten Kies- und Sandfiltern statt, durch die das Abwasser zur Klärung geleitet wird.

Die Pflanzen bewirken darin eine mechanische, biologische und chemische Reinigung von Verschmutzungen. Da für die Bepflanzung vorwiegend Schilf verwendet wird nennt man solche Pflanzenkläranlagen auch Schilfkläranlagen.

Bio Kleinkläranlage im Eigenbau

Die Errichtung von biologischen Kleinkläranlagen kann zum Teil im Eigenbau durchgeführt werden. Beim selber bauen der Bio Kläranlage ist jedoch eine Beratung, Planung und Bauüberwachung durch einen Experten zu empfehlen. Durch den Selbstbau einiger Anlagenkomponenten sind die Kosten der Pflanzenkläranlage verglichen mit herkömmlichen Kleinkläranalgen günstiger. 

biologische Kläranlage

Selbstbau → Anfrage 

Bio Kleinkläranlage

Dezentrale Kleinkläranlagen haben den Vorteil, dass sie die Entsorgung von Abwasser in großen zentralen Kläranlagen ersetzen. Damit entfallen auch lange Abwasserleitungen und Kanäle, oder der Abtransport von Schmutzwasser in Tankwagen. Bei passendem Gelände kommen sie auch fast ohne Strom aus.

Das technische Prinzip der biologischen Kläranlage

Das technische Prinzip der Pflanzenkläranlage ist in der ersten Stufe ähnlich wie bei einer herkömmlichen Kläranlage. Zuerst wird das Abwasser in einer Sammelgrube aufgefangen, wo sich die Feststoffe durch Schwerkraft absetzen.


Die → Funktion 

 

Anschließend wird das mechanisch vorgereinigte Abwasser (Grauwasser), das nur mehr gelöste organische Verunreinigungen enthält großflächig auf einem Bodenfilter verteilt. Dieser Biofilter ist ein nach unten abgedichtetes mit Sand und Kies gefülltes Beet.

Der Abwasserfilter ist mit Schilf bepflanzt und wird auch als "biologischer Rasen" bezeichnet. Technisch gesehen handelt es sich dabei um einen ca. 1m hohen vertikal durchströmten Bodenfilter mit Pflanzen, durch den das Wasser von oben nach unten durchsickert.

Zum → Basiswissen über Kläranlagen
 

KleinkläranlageBiologischer Filter - Reinigung ohne Klärschlamm

In diesem Filter erfolgt die biologische Abwasserreinigung. Mikroorganismen siedeln sich in den Poren des Filterkörpers an und erfüllen dort die Funktion der bakteriologischen Reinigung.

Bei richtiger Dimensionierung (4m² pro Einwohnergleichwert) entsteht im Gegensatz zu technischen Reinigungsverfahren kein Überschussschlamm (der Teil des Belebtschlamms in Kläranlagen, der kontinuierlich abgezogen werden muss). Dieser fällt nicht als Klärschlamm an, da die Mikroorganismen die Schmutzpartikel als Nahrung verspeisen.

Zu den → Details über Wartung und Kosten von Kleinkläranlagen und Pflanzenkläranlagen

Zur Aufrechterhaltung der biologischen Klärung muss kein Sauerstoff eingeblasen werden. Der Sauerstoffeintrag erfolgt ganz natürlich sowohl über die Pflanzen als auch über die schwallweise, mehrmals pro Tag erfolgende Beschickung des Filterbeckens. Für den Betrieb der Kläranlage ist somit keine Energie nötig.

Informationen über Pflanzenkläranlagen, Behälterbau und Wasserentkeimung erhalten Sie hier → Kontakt.

 

Ressourcen sparen bedeutet Kosten senken

Dass die Ressourcen unseres Planeten nicht unendlich verfügbar sind wollen wir nicht ständig hören - aber es ist so. Die Debatte ist so alt wie die Ölindustrie selbst, doch wir haben den Gipfel des Ölzeitalters schon überschritten. Natürlich können wir mit High-Tech noch den letzten Ölschiefer ausquetschen und ständig tiefere Lager für Erdgas ausfindig machen. Doch wie die Geschichte zeigt sind fossile Rohstoffe auch im Hinblick auf die Umwelt nicht mehr akzeptabel. Die Erderhitzung schreitet voran und lässt uns nicht mehr viel Zeit.

Wir werden also umdenken müssen, wenn die vorhandenen Rohstoffe für alle reichen sollen. Für viele ist es schwer zu akzeptieren, dass wir die Reserven der Erde nicht weiter unkontrolliert verbrauchen können. Es gilt mit weniger auszukommen, um das Erreichte zu behalten. Und das ist nicht nur ein Problem, sondern auch eine tolle Chance.

Ressourcen sparen bedeutet letztlich auch Kosten sparen. Und dies stellt auch für Industrie und Gewerbe einen interessanten Wettbewerbsfaktor dar. Gerade bei den Themen Ausschuss, Schrott und Gewerbemüll sollte es klar sein, dass jede Tonne Abfall nicht nur Entsorgungskosten bedeutet, sondern bereits beim Einkauf als Rohstoff bezahlt wurde. Eine gewaltige Verschwendung von wertvollem Material!

Recycling und Wiederverwertung spart Kosten

Unser Müll enthält viele wertvolle Rohstoffe und Wertstoffe, die man durch Recycling wieder verwerten kann. Die Kunst besteht darin, die wirklichen Werte in den Abfällen zu erkennen. So wurde früher Hochofenschlacke - ein Nebenprodukt bei der Produktion von Eisen - gelegentlich mit Abfall verwechselt. Bis man erkannte, dass dieses Produkt ein hervorragendes Ausgangsmaterial für Baustoffe darstellt.

Durch die Trennung des Mülls in Metall, Stein, Glas Papier und Plastik entsteht ein Kreislauf, der unsere Ressourcen - und damit die Umwelt schont. Dazu kommen noch neue Recycling-Bereiche, wie zum Beispiel das Aufbereiten von Bauschutt und Abbruchmaterial zu neuen Baustoffen. Es reicht über die Wiederverwertung von Papier zu Dämmstoff bis hin zur handwerklichen Instandsetzung von Fenstern und Türen. 

So können gebrauchte recycelte Pflastersteine, Blöcke aus altem Granit oder Reste von Wachauer Marmor in ihrem zweiten Leben noch fast eine Ewigkeit vor sich haben.