Eine Initiative für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Torffreie Blumenerde

Florissa GmbH

Gartenerde ohne Torf, Blumen-Erden, torflose / torffreie Blumenerde, Pflanzerde, Dünger

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Torffreie Blumenerde
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Ressourcen u.
Energie sparen
Recycling u.
Wiederverwertung
letzte Änderung: 21.03.2017

Blumenerde - auch ohne Torf möglich

 

   

Wer seine Blumen ökologisch pflanzt will ihnen natürlich das beste Erdreich und ein an Nährstoffen reiches Bodensubstrat zur Verfügung stellen. Für diese Erden wird heute noch sehr oft Torf zur Bodenverbesserung beigemischt.

Doch Gartenerde und Blumenerde kommen auch ohne das Substrat Torf aus: Florissa bietet mit seiner torffreien Blumenerde eine gartenbauliche Innovation an. Bisher hatte die Torfzugabe zur Blumen- und Planzerde den Vorteil, dass das Kultursubstrat durch seine Faserstruktur eine Auflockerung des Bodens bewirkt, und damit auch die Wasseraufnahme erhöht.

 
 

Informationen zur natürlichen Blumenerde

Torf-Ersatz: Xylit

Mit dem Ersatz-Rohstoff Xylit können die bodenverbessernden Eigenschaften nun auch ohne Torf erzielt, und verbessert werden.

Der Vorteil: Die Kapazität zur Speicherung von Nährstoffen, sowie das Aufnahmevermögen für Wasser und auch der Düngewert sind gleich wie bei konventioneller Torferde.

  Blumenerde ohne Torf  

Blumenerde im Test: wer ist Testsieger?

Im Jahr 2010 wurden 29 Blumenerden in einem ausführlichen Test evaluiert. Testsieger: die torffreie Blumenerde von Florissa. Zum → Testergebnis

 

Weitere Anbieter bzw. Hersteller von torffreier Blumenerde:

Torffreie Blumen-Erde

   

Kranzinger GmbH
   
5204 Straßwalchen, Torffreie Erden, www.kranzinger-erde.at

JH Naturrein Biogarten GmbH
   
3233 Kilb, Universalerde ohne Torf, www.naturrein-bio.at

VERMIGRAND Naturprodukte GmbH
   
Bio Erde aus der Region Wagram www.vermigrand.eu

Scotts Celaflor GmbH
   
5071 Wals, Torffreies Kultursubstrat www.liebedeinengarten.at

Die Herstellung der torflosen Blumenerde

Bei der Herstellung der Florissa Natürlich Blumenerde wird anstelle von Torf Natur-Xylit beigegeben. Diese faserige Substanz besteht aus prähistorisch alten, und noch nicht vollständig abgebauten Holz- und Pflanzenresten. Der Anteil organischer Substanz liegt bei ca. 85 %. Zum Unterschied zur Beimengung von reinen Holzfasern als Strukturmittel verbraucht Xylit biologisch fast keinen Stickstoff.

  Torfabbau in Irland  

Torf für Gartenerde zerstört Torfboden-Biotope

Die Tatsache, dass Gartenerde und Blumenerde oft noch auf Torfbasis hergestellt wird stellt ein ökologisches Problem dar. Aus Torf besteht der Mutterboden von Mooren - jenen erdig-sumpfigen Landschaften, deren Entstehung z.T. bis in die letzte Eiszeit zurückreicht.

 

Leider wurde weltweit durch den → Torfabbau bereits der Großteil dieser Biotope zerstört. Umso erschreckender ist die Erkenntnis, dass eine Bodenschicht aus Torf pro Jahr nur um 1 mm wächst und somit diese einzigartigen Naturräume ernsthaft bedroht sind. Beim Kauf von Erde können Sie nun etwas für Ihre Pflanzen und die Umwelt tun.

 

 

 Weitere → Tipps zur Verwendung torffreier Blumenerde,
sowie Bezugsmöglichkeiten von Erde aus Kompost der MA 48 Wien.

Bodenstruktur und Wasserhaltung

Neben der hohen Wasserhaltung zeichnet sich die so umweltfreundlich hergestellte Erde durch einem hohem Anteil an Huminsäuren aus – eine Eigenschaft, die  für die Entwicklung der Pflanzenwurzeln sehr positiv beobachtet wurde.

Eine zusätzliche Zugabe von Kokosfasern fördert eine weitere Bodenauflockerung und eine hervorragende Bodenstruktur. Damit ist der Boden auch für alle Balkon- und Zimmerpflanzen bestens geeignet.

Weitere Additive, wie z.B. Kompost, Lava-Granulat und Ton bilden eine ökologische Basis für die Entstehung von Ton-Humus-Komplexen. Damit wird neben einem hervorragenden Speicherungsvermögen von Feuchtigkeit auch ein ausgewogenes Dünger-Angebot für das Wachstum der Pflanzen erreicht.

  Testsieger Blumenerde  

Tipps für den Gartenfreund

Der Boden der Blumentöpfe, Pflanzkübel oder Blumenkästen muss ausreichende Perforationen aufweisen, damit überschüssiges Wasser abfließen kann (stauende Nässe beschädigt oder zerstört die Wurzeln).
Im Garten soll das Pflanzloch ausreichend Platz für den Wurzelballen bieten; die Pflanzen werden darin vorsichtig eingesetzt. Aushub und Blumenerde gleichmäßig um die Wurzeln verteilen und gut andrücken. Wichtig: gut angießen!

Weitere Maßnahmen: das Erdreich ist stets feucht zu halten, welke Blüten und Blätter regelmäßig entfernen. Zum Schutz vor Austrocknung hilft es, naturbelassenen Rindenmulch aufzubringen.

Nachwachsende Rohstoffe - die Natur als Energiequelle und Baumeister

NAWAROs - Nachwachsende Rohstoffe brauchen bei den Kriterien für „Ökointelligenz“ nicht näher erklärt zu werden. Dass aber z.B. Zellulose nicht nur ein Rohstoff für die Zellstoffherstellung ist, sondern auch für die Herstellung von Textilien verwendet werden kann, hat ein großer österreichischer Konzern erfolgreich bewiesen. Kleines Detail am Rande: für 1kg Textilfasern aus Zellulose benötigt man nur ein tausendstel der Wassermenge wie für 1kg Baumwolle.

Als weiterer Vorteil der NAWAROs kann sich auch der regionale Aspekt positiv zu Buche schlagen. Heimische Pflanzen/teile wie Flachs, Hanf, Stroh etc. erfüllen Anforderungen von transportintensiven Rohstoffen wie Erdöl, Baumwolle usw., und leisten dabei einen wertvollen Beitrag zur Regionalisierung der Wirtschaft - als “nachhaltiges“ Gegengewicht sozusagen zu den gegenwärtig oft als negativ beobachtenden Auswirkungen der Globalisierung. Umweltfreundlich hergestellte Blumenerde ist dazu ein wertvoller Beitrag, um den Rohstoff Torf, und damit die Umwelt und wertvolle Biotope zu schonen.

Aber nicht nur Pflanzen gelten als „nachwachsend“ - auch alle anderen Energiequellen, die auf unserem Planeten -  meist kostenlos - zur Verfügung stehen zählen dazu: Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie in Form von Wärme, oder als direkte Umwandlung in elektrische Energie (Photovoltaik).