Eine Initiative für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Wohnwagen aus Holz

WW Wohnwagon GmbH

Wohnwagen aus Holz, mobiles Wohnheim, ökologischer Wohnanhänger zum Selbstbau

Näheres zum Produkt "Wohnwagen aus Holz":
hier weiter zum Hersteller Kontakt zum Hersteller Tel./Fax
Tel.: ++43 1 961 32 63
Wohnwagen aus Holz
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
letzte Änderung: 11.12.2015

Alternativer Holz-Wohnanhänger

Der Trend zur mobilen Individualität generiert ständig neue Angebote, die über die herkömmliche Mobilität von Zweitwohnungen, Wohnmobilen oder Hausbooten etc. hinausgehen. Ein Wohnwagen aus Holz - ausgestattet wie ein Kleinwohnung - ist er letzte Schrei einer fachkundigen und kreativen Gruppe - erfahren Sie hier näheres über den "Wohnwagon".

   

Holzwagon mit Komfort

Das Gefährt sieht beim ersten Blick eher rustikal aus - ein Wohncontainer aus Holz, ähnlich einem Zirkuswagon oder Zigeunerwagen. Doch die fahrbare Wohnung ist erstaunlich geräumig und hat zahleiche ökologische und nachhaltige Features, die verblüffen.

Zum Beispiel: eine eigene Wasserversorgung, eine autarke Stromversorgung mit einer Photovoltaik-Inselanlage (Solarzellen mit Batterien) und sogar eine Kläranlage am Dach – so wird der Wohnwagon völlig unabhängig von externen Anschlüssen

Zur → Wohnwagen-Technik

 

Wohnwagenexperten fragen sich wie weit das alles funktioniert? Birgt die Freude am trendigen Wohnmobil vielleicht auch Probleme?
Die Geschäftsführerin des Unternehmens Theresa Steininger, garantiert den Kunden beste österreichische Handwerksarbeit und ist optimistisch; schon 4 mobile Kleinhäuser stehen (oder fahren) bereits in Österreich, 4 weitere sind im Bau.

 

Wohnkomfort im Anhänger

Dabei ist die Mobilität eher eingeschränkt zu sehen, hat doch das Wohnmobil eine Länge von 10m und eine stattliche Höhe und ist alles andere als ein Wohnanhänger. Gedacht ist an eine temporäre Aufstellung im Urlaub, am Campingplatz, im Grünen - oder generell auf Plätzen von nicht fix gebaut werden kann oder soll, auf dem gemietetem Grundstück oder im eigenen Garten.
Es existieren bereits einige Angebote für Grundstücke als → Stellplatz

Der Wohnkomfort ist allerdings spektakulär. Die Größe des fahrbaren Hauses lässt im Inneren an eine moderne Kleinwohnung denken; ganz abgesehen von gemütlichen Ambiente und der eleganten Holzausstattung.
Für eine fixe Aufstellung ist das Mobil auch noch mit Erker und Terrasse ausbaubar.

  Wohnwagen Raumaufteilung  
  Wohnwagentechnologie

 

 

 

Am Dach des Wohnfahrzeugs ist ein elektrischer Solarkollektor und eine Mini-Pflanzenkläranlage installiert (s. Bild)

Mobilheim zum Öko-Preis

Dass der Wagen auch seinen Preis hat ist verständlich. Zwischen € 50.000.- und € 150.000,-  muss man investieren, um die Freude des ökologischen mobilen Heimes genießen zu können.

Ein Tipp für Heimwerker: mit professioneller Planung durch die Herstellfirma kann man den Wohnwagen auch selber bauen - zumindest teilweise..

 

Heizung mit Sonne und Holz

Beheizt wird der Wohnwagen mit einer Badeofen-Solar-Heizung, einer Kombination von Solarwärme mit Holz-beheiztem Ofen. Letzterer dient als Heizkörper und Warmwasserspeicher (Kapazität 200 Liter), und sorgt für optimale Energieeffizienz und Verteilung der Wärme im Raum. .

Kreative Wasserversorgung:

Der Tank für die Wasserversorgung fasst 650 Liter, wobei das vom Dach gesammelte Regenwasser für eine Teil der Wasserzufuhr sorgt. Ein nettes - und hoffentlich langlebiges Detail: das benutze Brauchwasser wird in einer Klein-Pflanzenkläranlage am Flachdach des Wagens gereinigt und steht dann als Brauchwasser wieder zur Verfügung. Die Bio-Toilette verbraucht so gut wie kein Wasser.

  Wohnwagen-Heizung  

Stromversorgung Solar:

Die elektrische Stromversorgung erfolgt über 4 Hochleistungs-Photovoltaik-Panele mit je 300 kWp; dies Gesamtleistung der Batterien beträgt 4kWh. Dies reicht zur Versorgung der lebensnotwendigen Verbraucher wie Beleuchtung, Kühlschrank und Laptop (...); Luxusgeräte wie Fernseher etc. rangieren im ökologischen Wohnmobil eher an untergeordneter Stelleund können nur bei ausreichend Sonnenschein verwendet werden. Gekocht wir mit Spiritus.

Weiter technische Informationen finden Sie auf → Wohnwagen - Details

Ressourcen sparen bedeutet Kosten senken

Dass die Ressourcen unseres Planeten nicht unendlich verfügbar sind wollen wir nicht ständig hören - aber es ist so. Die Debatte ist so alt wie die Ölindustrie selbst: Die Rede ist von „Peak Oil“ – dem Gipfel des Ölzeitalters. Natürlich können wir mit High-Tech noch den letzten Ölschiefer ausquetschen und ständig tiefere Lager ausfindig machen. Aber eines Tages ist es aus; denn Erdöl ist eben ein „nicht nachwachsender“ Rohstoff. Zumindest dauert das Nachwachsen Millionen von Jahren.

Wir werden also umdenken müssen, wenn die vorhandenen Rohstoffe für alle reichen sollen. Für viele ist es schwer zu akzeptieren, dass wir die Reserven der Erde nicht weiter unkontrolliert verbrauchen können. Es gilt mit weniger auszukommen, um das Erreichte zu behalten!. Und das ist nicht nur ein Problem, sondern auch eine tolle Chance.

Ressourcen sparen bedeutet letztlich auch Kosten sparen. Und dies stellt auch für Industrie und Gewerbe einen interessanten Wettbewerbsfaktor dar. Gerade bei den Themen Ausschuss, Schrott und Gewerbemüll sollte es klar sein, dass jede Tonne Abfall nicht nur Entsorgungskosten bedeutet, sondern bereits beim Einkauf als Rohstoff bezahlt wurde. Eine gewaltige Verschwendung von wertvollem Material !

Hier ein paar Tipps: Elektrogeräte ausschalten statt Standby-Modus. Natürliches Licht nutzen: Tageslicht ist nicht nur kostenlos und gesund, es bringt auch eine angenehmere Arbeitsatmosphäre. Intelligentes Heizen und Lüften. Ein kurzes Stoßlüften ist für das Raumklima besser und billiger als bei offenem Fenster die Energie zu verheizen. Und am Wochenenden die Wärme mit dem Thermostat einfach reduzieren.

Recycling und Wiederverwertung spart Kosten

Neue Produkte aus alten Sachen? Wer sich nicht von seinen alten Sachen trennen kann ist noch lange kein „looser“. Die Kunst besteht darin, die wirklichen Werte im Abfall zu erkennen. So wurde z.B. Hochofenschlacke - ein Nebenprodukt der Hüttenindustrie - gelegentlich mit Abfall verwechselt. Bis man erkannte, dass dieser Rohstoff ein hervorragendes Ausgangsmaterial für die Zementindustrie darstellt.

Aber auch die ganze Palette von Wärme-Dämmstoffen, z.B. aus Styropor-Abfall, Altpapier oder Abfallprodukten der Holzindustrie zeigt, dass die Wiederverwertung von Rohstoffen ein wirtschaftlich höchst interessantes Thema ist.

Dazu kommen noch neue Recycling-Bereiche, wie z.B. das Wiederbefüllen von Tintenpatronen und Farbträgern für Kopiergeräte, Drucker und Faxgeräte. Oder auch die Wiederaufbereitung von Traktoren, Staplern oder anderen Nutzfahrzeugen, bis hin zur Instandsetzung von Fenstern und Türen. Denn nicht immer ist das, was neu ist, unbedingt besser.
 

Nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien

NAWAROs - nachwachsende Rohstoffe - gehören zu der Kategorie der erneuerbaren Energien, da diese im natürlichen Kreislauf nachwachsen und sich somit immer wieder erneuern. Der wichtigste und am häufigsten genutzte nachwachsende Rohstoff ist Holz. Es ist seit der Vorzeit für den Menschen unverzichtbar und bis heute auch in Industrieländern einer der wichtigsten und vielseitigsten Rohstoffe.

Dass z.B. der Holzbestandteil Zellulose nicht nur ein Ausgangsstoff für die Zellstoffherstellung ist, sondern auch für die Herstellung von Textilien verwendet werden kann hat ein großer österreichischer Konzern erfolgreich bewiesen. Kleines Detail am Rande: für 1kg Textilfasern aus Zellulose benötigt man nur ein tausendstel der Wassermenge wie für 1kg Baumwolle.

Als zusätzlicher Vorteil der NAWAROs zählt sehr oft auch der regionale Aspekt. Heimische Pflanzen und Pflanzenteile wie Flachs, Hanf, Stroh etc. erfüllen Anforderungen von transportintensiven Rohstoffen wie Erdöl, Baumwolle usw. und leisten dabei einen wertvollen Beitrag zur Regionalisierung der Wirtschaft. Als “nachhaltiges“ Gegengewicht zu den gegenwärtig oft als negativ beobachtenden Auswirkungen der Globalisierung.