Eine Initiative für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Kontrollierte Wohnraumlüftung

Drexel und Weiss GmbH

Passivhaustechnik, kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung, Warmwasserbereitung

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Kontrollierte Wohnraumlüftung
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Recycling u.
Wiederverwertung
Nachwachsende
Rohstoffe
letzte Änderung: 23.12.2016

Wohnraum lüften mit Wärmerückgewinnung (Passivhaustechnik)

Wie kann man ein Haus nachhaltig und sparsam heizen und lüften? Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das ohne ein fossiles Heizsystem auskommt. Erzielt wird dies "passiv" durch Wärmedämmung und - nach Möglichkeit - Ausnützung von Sonnenenergie. Der noch verbleibende Rest an nötiger Energie wird dann - u.a. durch Wärmerückgewinnung - von der Passivhaustechnik geliefert.

Wichtigstes Element ist dabei die kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Dabei erfolgt die Zufuhr von Frischluft mit einer Lüftungsanlage, die ohne den bekannten Luftaustausch durch das Öffnen von Fenstern und Türen auskommt. Das Ergebnis: Energie beim Lüften sparen!

Ein Wärmetauscher nützt dabei die Wärme der Abluft, sodass durch kontrollierte Raumlüftung die angesaugte Frischluft auf Zimmertemperatur zu erwärmt wird.

Zu den Ideen über sparsame Lüftung von  → Drexel & Weiss
 

Wärmetauscher gewinnt Wärme aus der Abluft

Die  Lüftung für Wohnräume wird von dem kompakten Lüftungsgerät "aerosmart" - nicht größer als ein Kühlschrank - geregelt. Dabei nutzt ein Gegenstrom-Wärmetauscher die Restwärme der Abluft aus Küche, Bad und WC, um die Außenluft auf nahezu 20 oC zu erwärmen - eine wirtschaftliche und preiswerte Wohnraumlüftung.
 

  Wohnraumlüftung Wärmetauscher  
  kontrollierte Wohnraumlüftung  

Die Frischluftheizung aerosmart

Eine Kombination aus Komfortlüftung und Luft-Luft Wärmepumpe, geeignet für Lüften, Heizen und Warmwasser.

Da die angesaugte Luft bereits über einen Erdwärmetauscher vorgewärmt wird, kann die Heizung auch an kalten Tagen so gut wie ohne zusätzliche Energie auskommen.

Für die Bereitstellung von Warmwasser erwärmt eine Kleinwärmepumpe die Zuluft weiter auf 40 oC und heizt damit das Brauchwasser auf. Auch diese Wärmepumpe nützt die Restwärme der Abluft. Eine kleine elektrische Zusatzheizung deckt dann noch die verbleibende Spitzenlast für extrem kalte Wintertage ab. Der Luftwechsel erfolgt über Gleichstrom-Ventilatoren, deren Mikroprozessor-Steuerung für eine angenehme, zugfreie Wohnraumbelüftung sorgt.

Bild:
1  Frischluftheizung aerosmart

2  Außenluft: Frischluft

3  Zuluft: warme, gefilterte Luft

4  Abluft: Rückführung verbrauchter Raumluft

5  Fortluft: Abführung verbrauchter Luft

6  Außenluftfilter

7  Luftvorwärmung

 

 

 

Bild:
Leistungsaufnahme und elektrischen Wirkungsgrad der Ventilatoren inkl. Umwandlungsverlusten in Abhängigkeit vom externen Druckverlust

A1/2 ...... Stromeffizienz (Wh/m³)
B1/2 ...... Leistungsaufnahme (W)
V ........... Luftvolumen

Näheres zur→ kontrollierten Wohnraumlüftung

 

  sparsame Wohnraumlüftung  

Das Komfort-Lüftungssystem

Neu im Mehrgeschoß-Wohnbau: ein kombiniertes Komfort-Lüftungssystem. Dieses Belüftungssystem besteht aus einer zentralen Wärmerückgewinnung für 8 bis 15 Wohnungen (je nach Wohnungsgröße), und (dezentral) je Wohneinheit aus Komfortlüftungsgeräten, welche exakt auf den Bewohnerwunsch abgestimmt werden können.

Die Vorteile: Wohnräume mit Wärmerückgewinnung zu lüften (heat recovery ventilation) bringt eine enorme Einsparung von 80-90 % der gesamten Energiekosten, Verbesserung der Wohnqualität durch geregelte Frischluft, Reduktion der Belastungen durch Lärm, Staub, Pollen, Ruß, etc. Und nicht zuletzt: Lüftung, Heizung und Warmwasserbereitung können mit dem aerosmart erstmals auch für kleinere Wohnungen (ab 40 m2) mit Passivhaustechnik ermöglicht werden.

Näheres zur → Technik im Passivhaus.

Ressourcen sparen - warum eigentlich?

Dass die Ressourcen unseres Erdballes nicht unendlich verfügbar sind wollen wir nicht ständig hören - aber es ist so. Auch wenn das Ende des Erdölzeitalters schon zig-male angekündigt, doch immer wieder verschoben wurde: spätestens im Jahr 2050 wird es eng. Und wenn wir so wie bisher weitermachen, vielleicht auch schon früher. Natürlich können wir mit High-Tech noch den letzten Ölschiefer ausquetschen und ständig tiefere Ölvorkommen ausfindig machen. Aber eines Tages ist es aus; denn Erdöl ist eben ein „nicht nachwachsender“ Rohstoff. Zumindest dauert das Nachwachsen Millionen von Jahren.

Natürlich werden auch alternative Formen der Energiegewinnung gefunden und weiterentwickelt. Doch eines ist klar: unser Planet hat eine Durchmesser von 12.000 Kilometern. Und egal in welche Richtung Sie geradeaus fahren oder fliegen mögen: nach 40.000 Kilometern sind Sie wieder am Ausgangspunkt Ihrer Reise.

„Ressourcen sparen“ bedeutet letztlich auch Kosten senken. Und dies stellt auch für Industrie und Gewerbe einen interessanten Wettbewerbsfaktor dar. Nicht zuletzt beim Thema Heizen, Bauen, Wärmedämmung usw. bietet sich eine Vielzahl von intelligenten Möglichkeiten um Energie, Elektrizität - und damit Geld zu sparen.