Eine Initiative für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Dipl.-Ing. Franz Zotlöterer

Wildgansstraße 5
A - 3200 Obergrafendorf

Kleinwasserkraftwerk, Turbine mit Gravitationswirbel, Kleinwindkraftanlagen

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Kleinwasserkraftwerk
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Recycling u.
Wiederverwertung
Nachwachsende
Rohstoffe
letzte Änderung: 09.07.2018

Kleinwasserkraftwerk erhöht Trinkwasser-Qualität

Ein Wasserkraftwerk ist meist eine recht aufwändige Anlage: Allein die Tatsache, dass für den Antrieb eines Generators eine Turbine für die nötige drehende Bewegung sorgen muss hat den Erfindern Pelton, Kaplan und Francis einiges an Ingenieurleistung abverlangt.

  Kleinkraftwerk  

In vielen Fällen ist ein Kleiwasserkraftwerk die geeignete Lösung. Dabei gibt es ein ganz einfaches Prinzip: jeder, der schon einmal den Stöpsel einer Badewanne herausgezogen hat weiß, dass Wasser bereits selbständig eine drehende Bewegung erzeugen kann - einen Gravitationswasserwirbel, wie ihn die Experten nennen - und dieser Wirbel entsteht von ganz alleine.

Dass man solche Wirbel auch in jedem fließenden Gewässer künstlich stimulieren kann hat ein Erfinder aus NÖ im ersten Gravitationswasserwirbel-Kraftwerk genutzt. Eine einfache Turbine entzieht dann dem Wasserwirbel einen Teil seiner Rotationsenergie und treibt damit einen Generator an.

Kleinkraftwerk mit natürlicher Turbine

 

Die Vorteile: einfache Bauweise, unempfindlich gegen Schwemmgut, leicht regelbar, und ein Turbinenwirkungsgrad von über 80%. Dass dabei das Wasser hervorragend belüftet wird erhöht zusätzlich die Wasserqualität - was z.B. für eine anschließende Aufbereitung als Trinkwasser besonders vorteilhaft ist. Und durch die geringe Turbinendrehzahl werden auch die Fische nicht gefährdet.

In Summe: eine "ökointelligente" Möglichkeit, um Bächen und Flüssen auf natürliche Weise etwas von ihrer Energie "auszuborgen" und damit elektrische Energie zu erzeugen. Ein Pilot-Kraftwerk existiert bereits im niederösterreichischen Obergrafendorf. Das Wirbelkraftwerk speist seit Ende November 2005 in das öffentliche Stromnetz ein, und versorgt etwa zehn österreichische Haushalte. Im Zuge der Maßnahmen für Hochwasserschutz ist nun auch eine Kette derartiger Wirbelkraftwerke an der Pitten geplant, sowie ein weiteres Gravitationswasserwirbel-Kraftwerk in der Nähe von Mariazell. 

 

Anwendungsbereiche der Wasserwirbeltechnik:

  • Energiegewinnung aus Wasserkraft bei geringer Fallhöhe sowie an ökologisch sensiblen Fließgewässern durch Kleinwasserkraftwerk-Technologie
  • Verbesserung der Wasserqualität für Fließgewässer, Abwasserklärung, Trinkwasseraufbereitung, Wasserrückhaltefunktion und Restwasserdotierung
  • Wasserbelüftung von Teichen in Kombination mit Turbine und Kraftwerk

 

    Weitere Kleinwasserkraftwerk-Hersteller:

Trinkwasserkraftwerk

Widder-Pumpe

Abwasser-Wärmepumpe

 

Ressourcen sparen bedeutet Kosten senken

Dass die Ressourcen unseres Planeten nicht unendlich verfügbar sind wollen wir nicht ständig hören - aber es ist so. Die Debatte ist so alt wie die Ölindustrie selbst: Die Rede ist von „Peak Oil“ – dem Gipfel des Ölzeitalters. Natürlich können wir mit High-Tech noch den letzten Ölschiefer ausquetschen und ständig tiefere Lager ausfindig machen. Aber eines Tages ist es aus; denn Erdöl ist eben ein „nicht nachwachsender“ Rohstoff. Zumindest dauert das Nachwachsen Millionen von Jahren.

Wir werden also umdenken müssen, wenn die vorhandenen Rohstoffe für alle reichen sollen. Für viele ist es schwer zu akzeptieren, dass wir die Reserven der Erde nicht weiter unkontrolliert verbrauchen können. Es gilt mit weniger auszukommen, um das Erreichte zu behalten!. Und das ist nicht nur ein Problem, sondern auch eine tolle Chance.

Ressourcen sparen bedeutet letztlich auch Kosten sparen. Und dies stellt auch für Industrie und Gewerbe einen interessanten Wettbewerbsfaktor dar. Gerade bei den Themen Ausschuss, Schrott und Gewerbemüll sollte es klar sein, dass jede Tonne Abfall nicht nur Entsorgungskosten bedeutet, sondern bereits beim Einkauf als Rohstoff bezahlt wurde. Eine gewaltige Verschwendung von wertvollem Material !

Hier ein paar Tipps: Elektrogeräte ausschalten statt Standby-Modus. Natürliches Licht nutzen: Tageslicht ist nicht nur kostenlos und gesund, es bringt auch eine angenehmere Arbeitsatmosphäre. Intelligentes Heizen und Lüften. Ein kurzes Stoßlüften ist für das Raumklima besser und billiger als bei offenem Fenster die Energie zu verheizen. Und am Wochenenden die Wärme mit dem Thermostat einfach reduzieren.