Eine Initiative für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Kompostierbare Hundekotbeutel

BioBag Austria

biologisch abbaubare / kompostierbare Müllsäcke (Papiersäcke, Kunststoffsäcke, Hundekot-Gassi-Sack)

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Kompostierbare Hundekotbeutel
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Ressourcen u.
Energie sparen
Recycling u.
Wiederverwertung
letzte Änderung: 02.01.2016

Hundekot-Entsorgung: der verrottbare Hundescheiße-Beutel

Viele Städte und Gemeinden sind seit langem einer Lösung in Sachen "Hundekot" auf der Spur. Auf Straßen, öffentlichen Plätzen, Parkanlagen und Kinderspielplätzen stellen Hunde-Exkremente nicht nur ein Ärgernis sondern auch ein Hygiene-Problem dar. Aus hygienischer Sicht bestehen auch etliche Gefahren durch Hundekot (Infektionsgefahr durch Parasiten, Bandwürmer etc.).

Hundehalter sind per Gesetz bei Strafe verpflichtet, die unliebsamen Hinterlassenschaften Ihrer vierbeinigen Freunde zu beseitigen.

Hat der Hund gekackt  - wird es in den Sack gepackt

Ein Trost: die Natur sorgt von selbst für eine (Auf-)Lösung des Problems: Hundekot verrottet und wird früher oder später zu Kompost. Dass dies möglichst rasch passiert ermöglicht der kompostierbare "Gassisack". Die vorwiegend aus Maisstärke bestehenden Säckchen passen in jede Hand- und Jackentasche und sind immer dann parat, wenn der Hund sein dringendes Geschäft erledigen muss.

Zur → Produktübersicht der kompostierbaren Hundekotbeutel (Gassisäcke)

Der Gassi-Sack löst das Hundekot-Problem

BioBag Dog -  der BioBag Hundemüllbeutel beinhaltet kein Pohlyethylen. Die Gassisäcke sind genauso natürlich wie Hundekot und können innerhalb von 40 Tagen zu Kompost zerfallen. Pluto - der Hunde-Müllbeutel Spender ist ideal für die Installierung im Park, Stadtzentren und anderen Außenbereichen, wo es ein Problem mit der Müllbeseitigung gibt. Der Dispenser für 500 kompostierbare Müllbeutel ist einfach auf der Wand oder einer Stange zu montieren.

Gesetz über die Reinhaltung von Straßen mit öffentlichem Verkehr und öffentlich zugänglichen Grünflächen in Wien (Wiener Reinhaltegesetz – Wr. ReiG)

Quelle: https://www.wien.gv.at

Der Wiener Landtag hat beschlossen:

Ziel des Gesetzes

§ 1. Ziel dieses Gesetzes ist die Freihaltung von Straßen mit öffentlichem Verkehr und öffentlich zugänglichen Grünflächen von Verunreinigungen.

Reinhaltung öffentlicher Flächen

§ 2. (1) Das Verunreinigen von Straßen mit öffentlichem Verkehr sowie von öffentlich zugänglichen Grünflächen ist verboten.

(2) Straßen mit öffentlichem Verkehr im Sinne des Abs. 1 sind alle dem Verkehr von Menschen oder Fahrzeugen dienenden Grundflächen, einschließlich der Verkehrsflächen nach § 53 Abs. 1 der BO für Wien, ohne Rücksicht auf die Art der Oberflächenbefestigung, sofern sie von jeder Person unter den gleichen Bedingungen benützt werden können.

(3) Als Bestandteile der Straßen gelten

1. unmittelbar dem Verkehr dienende Flächen, wie insbesondere

  • Fahrbahnen,
  • Rampen zu kreuzenden Straßen,
  • Gehsteige,
  • Rad- und Gehwege,
  • Begleitwege,
  • Straßenbankette,
  • Parkflächen,
  • Haltestellenbuchten und -inseln,
  • Schutzinseln,

2. Einrichtungen im Zuge einer Straße, wie insbesondere

  • Tunnels,
  • Unterführungen,
  • Brücken,
  • Durchlässe,
  • Stützmauern und Dämme,
  • Straßengräben und -böschungen,
  • Einlaufschächte in den Kanal,
  • Brunnen,
  • Schienen,
  • die im Zuge einer Straße gelegenen Bepflanzungen und
  • Anlagen zum Schutz der Nachbarinnen und Nachbarn vor Beeinträchtigungen durch den Verkehr auf der Straße, insbesondere vor Lärmeinwirkung.

(4) Öffentlich zugängliche Grünflächen im Sinne des Abs. 1 sind öffentlich zugängliche Parkanlagen sowie andere öffentliche Grün- und Pflanzungsflächen, die entweder mit Pflanzen begrünt sind oder – auch wenn sie nicht begrünt sind – einen Lebensraum für Bäume und Sträucher darstellen.

(5) Als Verunreinigen gilt das Zurücklassen von Stoffen oder Gegenständen, das Ausgießen von Flüssigkeiten sowie das Aufbringen von färbenden Stoffen.

(6) Die Bestimmungen dieses Gesetzes sind nicht anwendbar auf

  • Handlungen im Sinne des Abs. 5, die auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder genehmigt sind und
  • die Verwendung von Stoffen oder Gegenständen sowie das Ausgießen von Flüssigkeiten zum Zwecke der Reinigung von Verkehrsflächen sowie zum Zwecke der Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit auf öffentlichen Verkehrsflächen.

(7) Nicht von diesem Gesetz erfasst ist das Zurücklassen von Stoffen oder Gegenständen im Rahmen der ordnungsgemäßen land- und forstwirtschaftlichen Bodennutzung auf unbefestigten Flächen.

(8) Verunreinigungen im Sinne des Abs. 1 hat der Verursacher ohne unnötigen Aufschub zu beseitigen.

Überwachung

§ 3. Zur Überwachung der Einhaltung der Bestimmungen dieses Gesetzes ist der Magistrat der Stadt Wien zuständig.

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Strafbestimmungen

§ 6. (1) Wer entgegen § 2 Abs. 1 Straßen mit öffentlichem Verkehr oder öffentlich zugängliche Grünflächen verunreinigt, begeht, sofern die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet, eine Verwaltungsübertretung und ist mit einer Geldstrafe bis zu 1 000 Euro, im Nichteinbringungsfall mit Ersatzfreiheitsstrafe bis zu vier Tagen zu bestrafen.

(2) Wer Aufforderungen gemäß § 5 Abs. 2 oder Aufträgen gemäß § 5 Abs. 5 nicht nachkommt, begeht, sofern die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet, eine Verwaltungsübertretung und ist mit einer Geldstrafe bis zu 2 000 Euro, im Nichteinbringungsfall mit Ersatzfreiheitsstrafe bis zu acht Tagen zu bestrafen.

(3) Bei allen gemäß Abs. 1 und 2 mit Strafe bedrohten Übertretungen der Gebote und Verbote dieses Gesetzes können mit Organstrafverfügung Geldstrafen bis zu 36 Euro eingehoben werden. Ist das Verschulden des Täters geringfügig und sind die Folgen der Übertretung unbedeutend, kann die Behörde gemäß § 21 Abs. 1 VStG ohne weiteres Verfahren von der Verhängung einer Strafe absehen.

(4) Die Erträgnisse aus den verhängten Verwaltungsstrafen sind ausschließlich für Zwecke der Reinhaltung von Straßen mit öffentlichem Verkehr und öffentlich zugänglichen Grünflächen im Sinne des § 2 Abs. 2 bis 4 zu verwenden.

§ 7. Die Gemeinde hat die in diesem Gesetz geregelten Aufgaben mit Ausnahme der Durchführung des Verwaltungsstrafverfahrens im eigenen Wirkungsbereich zu besorgen.

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Hier finden Sie weitere Informationen und gesetzliche Regelungen zum Thema → Hundekot.

Nachwachsende Rohstoffe - die Natur als Energiequelle und Baumeister

NAWAROs - Nachwachsende Rohstoffe brauchen bei den Kriterien für „Ökointelligenz“ nicht näher erklärt zu werden. Dass aber z.B. Zellulose nicht nur ein Rohstoff für die Zellstoffherstellung ist, sondern auch für die Herstellung von Textilien verwendet werden kann, hat ein großer österreichischer Konzern erfolgreich bewiesen. Kleines Detail am Rande: für 1kg Textilfasern aus Zellulose benötigt man nur ein tausendstel der Wassermenge wie für 1kg Baumwolle.

Als weiterer Vorteil der NAWAROs kann sich auch der regionale Aspekt positiv zu Buche schlagen. Heimische Pflanzen/teile wie Flachs, Hanf, Stroh etc. erfüllen Anforderungen von transportintensiven Rohstoffen wie Erdöl, Baumwolle usw., und leisten dabei einen wertvollen Beitrag zur Regionalisierung der Wirtschaft - als “nachhaltiges“ Gegengewicht sozusagen zu den gegenwärtig oft als negativ beobachtenden Auswirkungen der Globalisierung.

Aber nicht nur Pflanzen gelten als „nachwachsend“ - auch alle anderen Energiequellen, die auf unserem Planeten -  meist kostenlos - zur Verfügung stehen zählen dazu: Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie in Form von Wärme, oder als direkte Umwandlung in elektrische Energie (Photovoltaik).