Eine Initiative für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Holzverbinder

Lignatool Ritzer-Matrella A.e.U.

Holzverbindungstechnik, Holzverbinder, Holz-Verbindungssystem, Holzbausystem für Pfosten und Riegel

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Holzverbindung ohne Metall
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Recycling u.
Wiederverwertung
letzte Änderung: 04.01.2017

Holzverbindung ohne Metallteile

 

   

Der Baustoff Holz ist als nachwachsender Rohstoff zweifellos „ökointelligent“.

Um Bauelemente aus Holz dauerhaft zu verbinden bedarf es allerdings Holzverbinder mit technischer Innovation. Holzverbindungen ohne Metallteile haben nicht nur eine lange Geschichte, sie haben auch sehr viele Vorteile, u.a. günstige Preise und einfache Montage. Gute Werkzeuge zum Verbinden von Holz wünscht sich jeder Tischler und Zimmerer.

Holz-Verbindung - Beispiel: Dachkonstruktion

 

 

Eine Firma aus Tirol hat ein altbewährtes Verbindungssystem neu entwickelt, mit dem Holz-Bauelemente wie z.B. Pfosten und Riegel einfach, schnell und sauber verbunden werden können.

 

Die Bearbeitung der zu verbindenden Holzteile erfolgt mit einem Frässystem, bestehend aus Oberfräse und einstellbarer Schablone.

Für die Verbindung wird eine Schwalbenschwanz-Passung und ein Zapfen in das Holz gefräst, wobei mit dem leicht zu handhabenden Werkzeug und Zubehör eine enorme Passgenauigkeit erzielt wird.

  Holzverbindung  ohne Nägel  
  Holz verbinden ohne Schrauben  

Beispiel: Schifter-Auswechslung

(Der Schifter oder Schiftsparren, ist ein Dachsparren mit einem schrägen Abschnitt; er wird an einen Kehlsparren, Gratsparren, oder Gratkehlsparren angeschlossen)

Dabei kommt die Holzverbindung gänzlich ohne Metallteile, Nägel, Schrauben oder Leim aus - also eine perfekte Holz-in-Holz-Verbindung! Sie eignet sich für fast alle Querschnitte, besonders auch für schräg liegende Verbindungen. Vorteile der Holzverbindung: niedrige Kosten und einfache Montage.

Weiters entfällt der aufwändige Einbau für verdeckte Stahlteile, sowie die Abbundmaschine (Holzzuschnittanlage). Das Verbindungssystem kann von jeder Zimmerei in der Werkstatt oder auf der Baustelle hergestellt werden.

 

Einsatzbereiche: konstruktiver Holzbau (u.a. Wintergarten-Bau, Fassadenelemente etc.). Die Holz-in-Holz-Verbindung ist nicht nur praktisch, sie hebt auch die Qualität und Ästhetik für jede sichtbare Holzkonstruktion! 

Details über das → Werkzeug und die → Anwendung der Holzverbindungstechnik.

Ressourcen sparen - warum eigentlich?

Dass die Ressourcen unseres Erdballes nicht unendlich verfügbar sind wollen wir nicht ständig hören - aber es ist so. Auch wenn das Ende des Erdölzeitalters schon zig-male angekündigt, doch immer wieder verschoben wurde: spätestens im Jahr 2050 wird es eng. Und wenn wir so wie bisher weitermachen, vielleicht auch schon früher. Natürlich können wir mit High-Tech noch den letzten Ölschiefer ausquetschen und ständig tiefere Ölvorkommen ausfindig machen. Aber eines Tages ist es aus; denn Erdöl ist eben ein „nicht nachwachsender“ Rohstoff. Zumindest dauert das Nachwachsen Millionen von Jahren.

Natürlich werden auch alternative Energieformen gefunden und weiterentwickelt. Doch eines ist klar: unser Planet hat einen Durchmesser von 12.000 Kilometern. Und egal in welche Richtung Sie geradeaus fahren oder fliegen mögen: nach 40.000 Kilometern sind Sie wieder am Ausgangspunkt Ihrer Reise.

„Ressourcen sparen“ bedeutet letztlich auch „Kosten sparen“. Und dies stellt auch für Industrie und Gewerbe einen interessanten Wettbewerbsfaktor dar. Nicht zuletzt beim Thema „Ausschuss“, „Schrott“ und „Gewerbemüll“ dämmert es langsam, dass jede Tonne Abfall nicht nur Entsorgungskosten bedeutet, sondern bereits beim Wareneingang als Rohstoff bezahlt wurde - eine gewaltige Verschwendung von wertvollen Ressourcen!
 

Nachwachsende Rohstoffe - die Natur als Energiequelle und Baumeister

NAWAROs - Nachwachsende Rohstoffe brauchen bei den Kriterien für „Ökointelligenz“ nicht näher erklärt zu werden. Dass aber z.B. Zellulose nicht nur ein Rohstoff für die Zellstoffherstellung ist, sondern auch für die Herstellung von Textilien verwendet werden kann, hat ein großer österreichischer Konzern erfolgreich bewiesen. Kleines Detail am Rande: für 1kg Textilfasern aus Zellulose benötigt man nur ein tausendstel der Wassermenge wie für 1kg Baumwolle.

Als weiterer Vorteil der NAWAROs kann sich auch der regionale Aspekt positiv zu Buche schlagen. Heimische Pflanzen/teile wie Flachs, Hanf, Stroh etc. erfüllen Anforderungen von transportintensiven Rohstoffen wie Erdöl, Baumwolle usw., und leisten dabei einen wertvollen Beitrag zur Regionalisierung der Wirtschaft - als “nachhaltiges“ Gegengewicht sozusagen zu den gegenwärtig oft als negativ beobachtenden Auswirkungen der Globalisierung.

Aber nicht nur Pflanzen gelten als „nachwachsend“ - auch alle anderen Energiequellen, die auf unserem Planeten -  meist kostenlos - zur Verfügung stehen zählen dazu: Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie in Form von Wärme, oder als direkte Umwandlung in elektrische Energie (Photovoltaik).