Eine Initiative für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Kork in Presskorkplatten und Flaschenkorken

Korken Schiesser GmbH

Korkgranulat, Flaschenkorken aus Kork, Presskorkplatten, Kork-Baustoffe und Dämmstoffe

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Kork für Flaschenkorken
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Ressourcen u.
Energie sparen
letzte Änderung: 11.01.2016

Kork-Granulat für Presskorkplatten und Flaschenkorken

Kork ist ein wertvoller Rohstoff - seine Verwendung reicht von Wärme-Dämmstoff-Platten, Schuheinlagen, Handgriffen usw. bis hin zu Flaschenkorken. Wer sich bewusst macht, dass eine Korkeiche erst nach 25 bis 40 Lebensjahren zum ersten Mal geschält werden kann (und das bis zu ihrem Lebensende etwa noch 8 bis 12 mal) kann ermessen, dass Kork ein sehr wertvoller Rohstoff ist.

Die positiven Eigenschaften von Kork - Wärmedämmung, Schalldämmung, Vibrationsdämmung usw. - machen Korkprodukte in sehr vielen Bereichen, von der Raumfahrt bis zur Gesundheitsvorsorge unentbehrlich. Die Zellstruktur von Kork bietet dabei ein gute Basis für Schalldämmung und Wärmedämmung in Form von Presskorkplatten und Kork-Rollen, Kork-Dichtungen und Korkgranulat. Siehe → Details über technischen Kork.

  Presskorkplatten  

Presskorkplatten

Das Granulat der Korkrinde findet u.a. als biologische Wärme- und Schallisolierung im Hausbau Verwendung; es bietet folgende baubiologische Vorteile:

  • hohe Dampfaufnahme- und Wärmespeicherkapazität
  • gute schall- und wärmedämmende Eigenschaften
  • Korkgranulat weist keinen Schwund auf und bietet keinen Nährboden für Schädlinge

Neben der Dämmwirkung für Boden und Wände (Reduktion von Raumschall u. Trittschall) wird Kork wegen seiner porösen Struktur auch für viele andere Einsatzgebiete verwendet, wie z.B. als Material für Pinnwände, Dekoration und Orthopädie.

Zum → Webshop für Korkplatten der Fa. Korken Schiesser (Amorim-Gruppe)

 
 

Flaschenkorken oder Schraubverschlüsse

Zudem gibt es zahlreiche weitere Anwendungen von Kork als Kork-Composits. Siehe → Anwendungsbeispiele (u.a. Holz mit Kork, GFK mit Kork, Alu mit Kork, Carbon mit Kork).

Und nicht zuletzt die Anwendung, die jeder Weinkenner schätzt: als Flaschenkorken.

Als Alternative bieten sich Verschlüsse aus Metall an; sie haben den Vorteil, dass sie absolut dicht sind und nach dem Öffnen wieder verschlossen werden können.

Zum Webshop für → Schraubverschlüsse

  Flaschenkorken  
         

 

Recycling - Abfall, das Gold der Zukunft

Neue Produkte aus alten Dingen? Wer sich nicht von seinen alten Sachen trennen kann ist noch lange kein Antquitätenhändler. Die Kunst besteht darin, die wirklichen Werte im Abfall zu erkennen. So wurde z.B. Hochofenschlacke - ein Nebenprodukt der Hüttenindustrie - gelegentlich mit Abfall verwechselt. Bis man erkannte, dass dieser Rohstoff ein hervorragendes Ausgangsmaterial für die Zementindustrie darstellt.

Aber auch die ganze Palette von Wärme-Dämmstoffen, z.B. aus Styropor-Abfall, Altpapier oder Abfallprodukten der Holzindustrie zeigt, dass die Wiederverwertung von Rohstoffen ein wirtschaftlich höchst interessantes Thema ist.

Dazu kommen noch neue Recycling-Bereiche, wie z.B. das Aufbereiten bzw. Wiederbefüllen von Tintenpatronen und Farbträgern für Kopiergeräte, Drucker und Faxgeräte. Oder auch die Wiederaufbereitung von Traktoren, Staplern oder anderen Nutzfahrzeugen, bis hin zur Instandsetzung von Fenstern und Türen. Denn nicht immer ist das, was neu ist, unbedingt besser.

Nachwachsende Rohstoffe - die Natur als Energiequelle und Baumeister

NAWAROs - Nachwachsende Rohstoffe brauchen bei den Kriterien für „Ökointelligenz“ nicht näher erklärt zu werden. Dass aber z.B. Zellulose nicht nur ein Rohstoff für die Zellstoffherstellung ist, sondern auch für die Herstellung von Textilien verwendet werden bedeutet auch eine beachtliche Einsparung von Wasser (für 1kg Textilfasern aus Zellulose benötigt man nur ein tausendstel der Wassermenge wie für 1kg Baumwolle).

Als weiterer Vorteil der NAWAROs kann sich auch der regionale Aspekt positiv zu Buche schlagen. Heimische Pflanzen wie Flachs, Hanf, Stroh etc. erfüllen Anforderungen von transportintensiven Rohstoffen wie Erdöl, Baumwolle usw., und leisten dabei einen wertvollen Beitrag zur Regionalisierung der Wirtschaft. Als “nachhaltiges“ Gegengewicht sozusagen, zu den gegenwärtig oft als negativ beobachtenden Auswirkungen der Globalisierung.

Der wichtigste und am häufigsten genutzte nachwachsende Rohstoff ist Holz. Als Baustoff, u.a. im Hausbau, zeichnet es sich vor allem durch sein geringes Gewicht und seine hohe Festigkeit aus. Seine Stabilität beweist sich u.a. bei Erdbeben, wo seine hohe Elastizität eine Sicherheit bietet, die von anderen Baumaterialen kaum erreicht werden kann. Bei richtiger Konstruktion ist Holz extrem langlebig und benötigt zudem keinen chemischen Schutz. Ähnliche Eigenschaftten bietet auch der Holzwerkstoff Kork.

Was seine gute Brandsicherheit betrifft zeigt Holz als Werkstoff, der zwar brennt, jedoch im Brandfall eine Schutzschicht aus Holzkohle bildet. Diese wirkt temporär stark wärmedämmend und verlangsamt damit das rasche Ansteigen der Temperatur und den Brandfortschritt. Verglichen zu Gebäuden aus Stahl und Stahlbeton kann das Einstürzen von Holzbauwerken daher länger verzögert werden.

Aus ökologischer Sicht speichert Holz CO2 und wirkt daher positiv gegen den Klimawandel. Auch benötigt die Verarbeitung von Holz zu Baustoff einen sehr geringen Energiebedarf, und die Transportwege aus den heimischen Wäldern sind vergleichsweise kurz