Eine Initiative für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Energiepflanzen.com

Reinhard Sperr

Gegend 20
A - 4894 Oberhofen

Energiepflanzen, Energieholz, Paulownia, Sida, Elefantengras/Chinagras/Miscanthus giganteus

Näheres zum Produkt "Energieholz":
hier weiter zum Hersteller Kontakt zum Hersteller Tel./Fax
Tel.: +43 (0) 06213/ 69 956, 0664/ 53 25 487
Fax: +43 (0) 06213/ 69 956
Energiewald aus Elefantengras
Nachhaltige
Produkteigenschaften:
Langlebigkeit
hoher Nutzen
Miete / mieten
statt Kauf
Ressourcen u.
Energie sparen
Recycling u.
Wiederverwertung
letzte Änderung: 13.08.2014

Energiewald aus Energieholz, Paulownia (Wertholz) oder Sida oder Elefantengras

Die nationale Abhängigkeit der Energieträger (z.B. Öl und Gas) wird erst in Krisensituationen schmerzlich bewusst. Wie schnell kann doch der Öl- oder Gashahn von "außen" abgedreht werden....!

Dabei haben Länder wie Österreich ein enormes Potential an nachwachsender Energie aus Biomasse, in Form von Energieholz, Energiegras etc. Ein Energiewald muss ja nicht nur aus schnell wachsenden Bäumen (Weiden, Pappeln) bestehen. Auch schnellwüchsige Gräser - Elefantengras oder Chinaschilf (Miscanthus sinensis giganteus) genannt -  können wertvolle Heizenergie, oder auch einen guten Baustoff liefern.

Energieholz im Energiewald

Der Anbau und die Ernte sind relativ einfach. Ein Gärtner aus Oberösterreich, Reinhard Sperr, hat sich das Thema „Energiewald und Energieholz“ zum Ziel gesetzt. Er liefert nicht nur die Setzlinge; auch das für die Planung und den Betrieb eines Energiewaldes nötige know how stellt er gerne zur Verfügung. Und nicht zuletzt weiss er auch über die nötigen Maschinen -  von der Motorsäge bis zum umgebauten Maishäcksler - Bescheid.

   

Elefantengras (Miscanthus)

So kann Energieholz aus Weide oder Pappel über eine Nutzungsdauer von 20 bis 25 Jahren ca. 5 mal geerntet werden. Die Erträge gehen dabei bis zu 20 Tonnen Trockenmasse ("Atrotonnen") pro Hektar und Jahr.

Auch ein alternativer Energiewald aus Elefantengras/Chinagras (Miscanthus) bietet wegen seiner enormen Flächenleistung einen hervorragenden Holz- oder Heizöl-Ersatz: allein EIN Hektar kann rund 6.000 - 7.000 Liter Heizöl ersetzten!). Zudem stellt das Elefantengras/Chinaschilf auch einen hochwertigen nachwachsender Rohstoff z.B. in der Automobil- oder Bauindustrie dar.

Neu: Paulownia und Sida

 

Das neue Wertholz "Paulownia" zu Deutsch Blauglockenbaum, Kaiserbaum oder Kiri, ist keine Energiepflanze im eigentlichen Sinne. Als Wertholz für diverse Sportartikel (Surfbretter, Ski, Snowbords, Skatebords,..), im Schiffs- und Flugzeugbau oder überall dort, wo man leichtes, aber stabiles, biegsames Holz benötigt ist Paulownia heute ein gefragter Rohstoff. Man kann diesen Baum natürlich auch energetisch verwerten, sprich verheizen, weil er enorme Zuwächse verspricht, doch gibt es für Paulownia weitaus lukrativere Möglichkeiten der Verwertung

Eine neue Energiepflanze im eigentlichen Sinn ist "Sida", ein Malvengewächs das aus Nordamerika stammt und botanisch zu den Stauden zählt. Das heißt die Pflanze treibt, ähnlich wie Miscanthus, im April/Mai aus dem Boden aus, erreicht eine Endhöhe von ca. 3 bis 4 Metern im Hochsommer und stirbt dann im Herbst oberirdisch wieder ab. Dabei trocknet die Pflanze komplett ab und verfärbt sich braun. Die Nährstoffe werden wieder in die Wurzeln zurückgeschickt und sind dort bis zum nächsten Austrieb eingelagert. Der Wurzelstock besteht aus vielen fleischig verdickten Einzelwurzeln. Durch die Fähigkeit auch in tiefere Bodenschichten vorzudringen ist Sida im Vergleich zu den anderen Energiepflanzen auch auf relativ trockenen Standorten (auch unter 500-600 mm Jahresniederschlag) noch attraktiv. Höchstens die Robinie bei den Energiehölzern gedeiht unter solchen Voraussetzungen noch.

Näheres zur Bewirtschaftung von Kurzumtriebsplantagen. Angeboten werden Miscanthus giganteus - Rhizome (=Elefantengras, Chinaschilf, Chinagras, мискантус ), Pappel- Weiden- u. Robinien-Stecklinge für Energiewald, Energieholz bzw. Kurzumtriebsplantagen. Infos zu Nawaros (nachwachsenden Rohstoffen) sowie Biomasse zu. Hackgut → zu den Bestell-Informationen.

Nachwachsende Rohstoffe - die Natur als Energiequelle und Baumeister

NAWAROs - Nachwachsende Rohstoffe brauchen bei den Kriterien für „Ökointelligenz“ nicht näher erklärt zu werden. Dass aber z.B. Zellulose nicht nur ein Rohstoff für die Zellstoffherstellung ist, sondern auch für die Herstellung von Textilien verwendet werden kann, hat ein großer österreichischer Konzern erfolgreich bewiesen. Kleines Detail am Rande: für 1kg Textilfasern aus Zellulose benötigt man nur ein tausendstel der Wassermenge wie für 1kg Baumwolle.

Als weiterer Vorteil der NAWAROs kann sich auch der regionale Aspekt positiv zu Buche schlagen. Heimische Pflanzen/teile wie Flachs, Hanf, Stroh etc. erfüllen Anforderungen von transportintensiven Rohstoffen wie Erdöl, Baumwolle usw., und leisten dabei einen wertvollen Beitrag zur Regionalisierung der Wirtschaft - als “nachhaltiges“ Gegengewicht sozusagen zu den gegenwärtig oft als negativ beobachtenden Auswirkungen der Globalisierung.

Aber nicht nur Pflanzen gelten als „nachwachsend“ - auch alle anderen Energiequellen, die auf unserem Planeten -  meist kostenlos - zur Verfügung stehen zählen dazu: Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie in Form von Wärme, oder als direkte Umwandlung in elektrische Energie (Photovoltaik).